Carsten Nix
SPS Hellersdorf (L)
Klasse 4 / 18 Schülerinnen/11 Schüler
Berlin, den 8. 3. 2000

Entwurf einer Unterrichtsstunde im vorfachlichen Unterricht - Lernbereich Kunst:
Der Farbe begegnen: Rot - Entdeckung und Erfahrung der Farbe im Stationsbetrieb


Planungszusammenhang

Lernziele

Unterrichtsvoraussetzungen

Sachdarstellung

Didaktisch-methodischer Begründungszusammenhang

Literatur

Verlaufsplanung


 

1 Planungszusammenhang

1.1 Thema der Unterrichtseinheit

Auseinandersetzung mit der Farbe "Rot"

1.2 Thematische Gliederung der Unterrichtseinheit

1. Std.: Der Farbe begegnen: Rot - Entdeckung und Erfahrung der Farbe im Stationsbetrieb I

2. Std.: Der Farbe begegnen: Rot - Entdeckung und Erfahrung der Farbe im Stationsbetrieb II

3. Std.: Paul Klee "Rosengarten" Assoziieren, Skizzieren, Vergleichen

4. Std.: Malen

5. Std.: Paul Klee - Das Leben des Malers

6. Std.: Verschiedene Künstler und ihr Umgang mit der Farbe "rot"

7. Std.: Schreiben eigener Rot-Geschichten

1.3 Rahmenplanbezug

Laut Rahmenplan für das Fach Kunst der Berliner Grundschule soll das Lernen in enger Wechselbeziehung von Machen, Sehen, Tasten, Fühlen, Denken und Reden stattfinden. Vorrangige Aufgabe kunstpädagogischer Tätigkeit in den Klassen 1 bis 6 ist somit auch die Förderung eines ganzheitlichen Lernens mit allen Sinnen.

Alle Kinder bringen ferner subjektive Voraussetzungen für ästhetisches Lernen mit, die in Verbindung mit den fachlichen Anforderungen die methodische Gestaltung des Kunstunterrichts bestimmen. Charakteristisch ist dabei das Wechselspiel von Produktion und Reflexion. Dieses Wechselspiel wird hier durch die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Stationen unterstützt.

In der dritten und vierten Klasse sollen die in den vorangegangenen Klassen gelegten Grundlagen weiter ausgebaut werden. Durch Verknüpfung mehrerer Lernbereiche sollen Sinn-Zusammenhänge erlebt werden, welche die Orientierung in der Erfahrungs- und Lebenswelt der Kinder unterstützen. Das bisher erworbene Repertoire an ästhetischen Mitteln und an Darstellungsmöglichkeiten soll weiterentwickelt und zunehmend differenziert werden, um auch komplexere Sachverhalte klären, charakterisieren und darstellen zu können.

Als ästhetische Probleme formuliert der Rahmenplan das Erkennen von Erscheinungsfarben und die Abwandlung/en im Bereich einer Farbe.

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2 Lernziele

2.1 Intentionen der Unterrichtseinheit

Die Schüler/innen

2.2 Stundenziel

Für diese Form der Arbeit kann ein übergeordnetes Stundenziel wie folgt formuliert werden:

Die Schüler/innen erkennen, erproben und beschreiben Erscheinungsformen, Darstellungsmöglichkeiten und Wirkungen der Farbe "rot" durch die Bearbeitung unterschiedlicher Aufgaben. Dies geschieht unter Einbeziehung verschiedener Sinne im Stationsbetrieb als Vorbereitung und Sensibilisierung auf und für die Auseinandersetzung mit einem Werk von Paul Klee.

Darüber hinaus ist es aber notwendig für jede einzelne Station ein eigenes Lernziel aufzustellen. Diese werden im Folgenden dargestellt:

1. Station: "Rote Bücher" lesen

Die Schüler/innen betrachten und "untersuchen" die Rotbücher (Titel, Titelbild, Autor/in, Deckeltext, Umfang, Zeichnungen etc.). Sie schmökern und lesen ein oder mehrere der Texte an. Sie erkennen, dass nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in der (Schrift-) Sprache Farbe thematisiert werden und als Motiv dienen kann.

2. Station: Rote Kunstwerke betrachten

Die Schüler/innen betrachten verschiedene Bilder bekannter Maler, die ausschließlich die Farbe "rot" verwendeten bzw., deren Bilder von dieser Farbe dominiert werden. Sie gewinnen erste Eindrücke von der Bild- und Farbsprache unterschiedlicher Maler bzw. ihrer Werke. Sie intensivieren eventuell hier schon ihre Sensibilität für Bilder und die Farbe "rot".

3. Station: Rote Wörter finden und erfinden

Die Schüler/innen finden und erfinden rote Wörter und schreiben diese auf. Sie überlegen und erkennen sprachbetrachtend, welche Dinge in ihrer Welt rot sind, mit welchen Dingen man die Farbe "rot" genauer beschreiben kann und in welchen Formulierungen und Redewendungen die Farbe verwendet wird.

4. Station: Woher kommt die Farbe Purpurrot?

Die Schüler/innen entnehmen einem Sachtext Informationen über die Herkunft der Farbe Purpurrot und beantworten dazu verschiedene Fragen.

Anmerkung: Da an dieser Station die Informationsentnahme im Vordergrund steht und weniger die Leseleistung in den Blick genommen werden soll, ist der Text so gestaltet (Umfang, Layout, Wortwahl), dass er von den schwachen Lesern zu bewältigen ist, für die starken Leser aber keine besondere Herausforderung darstellt. Diese können sich dann schneller an eine andere Station begeben.

5. Station: Rot riechen

Die Schüler/innen versuchen mittels ihres Geruchsinns Düfte verschiedener Dinge bzw. Substanzen zu erkennen, zuzuordnen und zu benennen.

6. Station: Rote Farbe herstellen

Die Schüler/innen gewinnen einen Einblick in die Herstellung der Farbe "rot" aus alltäglichen Materialien und Substanzen. Sie erkennen die (oft wenig starke) Farbkraft der selbst fabrizierten Farben, indem sie diese auf Papier auftragen.

Anmerkung: Es ist davon auszugehen, dass die Kinder besonders hier Hilfe benötigen werden.

7. Station: Färben mit roten Blüten

Die Schüler/innen erkennen die Wirkung verschiedener roter Blüten als "Färbemittel", indem sie diese auf Papier reiben.

8. Station: Rot erfühlen

Die Schüler/innen versuchen verschiedene rote Dinge in einer Kiste zu erfühlen, zuzuordnen und zu benennen. Durch die Einbindung des Tastsinns und des Geruchssinns (siehe Station 5) in die Thematik des Unterrichtsvorhabens soll eine Verknüpfung zwischen der visuellen Erfahrung, der taktilen bzw. der olfaktorischen Wahrnehmung und der sprachlichen Differenzierung ermöglicht werden, also eine Vernetzung mehrerer Sinne im Sinne einer ganzheitlichen Wahrnehmung.

9. Station: Rote Collagen erstellen

Die Schülerinnen kleben aus rotem Papier (Papier, Pappe, Servietten, Zeitungsausschnitte, Krepppapier etc.) und eventuell aus Stoffresten Collagen zu einem selbst ausgewählten Thema (einige Vorschläge dienen als Anregung). Den Schüler/innen wird bewusst (im Auswertungsgespräch am Ende dieser oder der zweiten Stunde), dass auch durch die Verwendung unterschiedlicher Töne nur einer Farbe Dinge, Personen, Tiere, Landschaften etc. gestaltet werden können.

10. Station: Rote Farbtöne mischen

Die Schüler/innen versuchen durch Mischen (mit anderen Farben des Farbkastens, mit Deckweiß) und durch die Verwendung von mehr bzw. weniger Wasser möglichst viele Rottöne herzustellen. Sie erkennen die Bandbreite des möglichen Farbspektrums dieser Farbe.

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3. Unterrichtsvoraussetzungen

3.1 Allgemeine Voraussetzungen

Mit Beginn des neuen Schulhalbjahres unterrichte ich in der Klasse 4a, die ich seit September 1998 kenne, fünf Stunden (drei Deutschstunden, zwei Kunststunden), wovon ich vier Stunden selbstständig und eine Stunde unter Anleitung gebe. Die Klasse umfasst 29 Kinder, 18 Mädchen und 11 Jungen.

Die Klasse steht dem Kunstunterricht in der Regel aufgeschlossen und interessiert gegenüber. Die Schüler/innen nehmen aktiv am Unterrichtsgeschehen teil und sind es gewohnt über längere Zeit selbstständig und konzentriert zu arbeiten.

3.2 Spezielle Voraussetzungen

Seit Februar 1999 gehören zwei Jungen zum Klassenverband, die zuvor andere Schulen besuchten und die beide manchmal durch ihre Verhaltensauffälligkeiten den Unterricht sowie ihre Mitschüler/innen ablenken. Daniel "stört" das Unterrichtsgeschehen von Zeit zu Zeit durch "Quatschen", Pfeifen und Geräusche unterschiedlicher Art. Dies wird sowohl von Lehrern als auch von Schülern häufig als Provokation verstanden. Erik ist hyperaktiv. Bestimmte Abweichungen im Hirnstoffwechsel scheinen es ihm schwerzumachen, sein Verhalten zu kontrollieren. Oft reichen geringste Anlässe aus, um ihn aus der Ruhe zu bringen bzw. ihn "explodieren" zu lassen. Erik muss mehrmals am Tag ein Medikament einnehmen. Seine Mitschüler/innen kennen die Hintergründe seiner Verhaltensauffälligkeit (Erik informierte die Klasse selbst) und akzeptieren ihn überwiegend. Trotzdem kommt es auch hier hin und wieder zu größeren Auseinandersetzungen, sei es zwischen Erik und seinen Mitschülern als auch zwischen Erik und dem Lehrpersonal. Für Erik besteht das "Dauerangebot", den Klassenraum zu verlassen (es steht ein weiterer kleiner Raum zur Verfügung, der direkt neben dem Klassenraum liegt), sofern er das nach seiner eigenen Einschätzung für notwendig erachtet. Ihn seltenen Fällen wurde er auch schon gegen seinen Willen aus dem Klassenraum gebracht. Nach einer gewissen Zeit der Beruhigung konnte er dann jedoch wieder am Unterricht teilnehmen.

Sachstruktureller Hintergrund

Die Kinder haben sich seit der ersten Klasse entsprechend den Anforderungen des Rahmenplans auf vielfältige und unterschiedliche Weise mit Grund- und Mischfarben beschäftigt. Die Thematisierung der Grundfarbe "rot" als Betrachtungs- und Erfahrungsgegenstand im Kunstunterricht in der beschriebenen Weise und Intensität ist den Kindern jedoch neu. Es ist davon auszugehen, dass die Kinder sich auch an dieses neue Unterrichtsvorhaben interessiert "wagen" werden.

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4 Sachdarstellung

Die Farbe "rot" gehört neben gelb und blau zu den drei Primärfarben, die sich nicht durch Farbmischungen erzielen lassen. Physikalisch gesehen empfinden wir Flächen und Dinge dann als "rot", wenn lediglich Lichtwellen einer Frequenz von etwa 700 nm reflektiert und alle anderen absorbiert werden.

Die Farbe regt zu konträren Assoziationen an: "Rot steht für Leben, nicht zuletzt wegen der Farbe des menschlichen Blutes (vgl. die Beschreibung der Märchengestalt Schneewittchen), für Energie und Temperament. Schon fast ein kultureller Konsens, zumindest in der westlichen Welt, ist ihre Gleichsetzung mit Liebe, Sinnlichkeit und Erotik [...]. Auf der anderen Seite verbinden wir mit Rot die Vorstellung von Gefahr, etwa wenn Verkehrsschilder sich dieser Signalfarbe bedienen und dadurch Warnungen oder Verbote aussprechen. Nicht zu vergessen der Bereich von Aggression, Wut und Hass. Wir glauben, dass ein rotes Tuch den spanischen Stier reizt, weswegen wir auch im Zorn sprichwörtlich "rotsehen". Und die Assoziationen, welche die unzähligen Schattierungen dieses Farbtons wecken, sind hier noch nicht einmal berücksichtigt! Eine starke Farbe also, die zur Beschäftigung mit ihr geradezu herausfordert." (Aissen-Crewett 1992, S. 56 f.)

Nach Aissen-Crewett befinden sich Kinder ab der dritten oder vierten Jahrgangsstufe auf der Stufe der Präadoleszenz. Hier fangen sie an sich mit der bildnerischen Darstellung der Beziehung von Hinter- und Vordergrund zu beschäftigen. Dieses Anliegen, verbunden mit dem Interesse an den Wirkungen von Licht und Schatten, bringt die Schüler/innen hin zum Problem der Tonalität von Farben. Sie möchten jetzt mehr erfahren über das Farbmischen, um so die Möglichkeiten der Differenzierung beim Farbeinsatz zu erweitern. Der Ausbau der Fähigkeiten zum Farbmischen wird von ihnen auch genossen, indem sie mit immer mehr Farben experimentieren. Manchmal besteht die Gefahr zu viele Farben zu verwenden. Nach einem derartigen Farbenrausch sollte immer wieder einmal zur beschränkten Palette zurückgekehrt werden.

Folgende Probleme und Fragen sollten mit den Schülern bei der Verwendung von Farben diskutiert und erprobt werden:

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5 Didaktisch-methodischer Begründungszusammenhang

5.1 Inhaltsauswahl/-akzentuierung und Zielsetzung

Unserem Gedächtnis fällt es schwer sich Farben isoliert und gleichzeitig genau vorzustellen. Wir erinnern uns eher an die Farbe bestimmter Dinge. Auch in der Sprache und in der Musik haben Farben eine wichtige Bedeutung. So werden bestimmte Farben verwendet, um Atmosphäre zu schaffen und uns in Stimmungen zu versetzen. Farbe hat für den Menschen Sinn und somit sind menschliche Wahrnehmungen der Farbe stets beeinflusst.

Die Thematisierung der Farbe "rot" im Stationsbetrieb soll als Lernanlass fungieren, der die Erfahrungen der Kinder aufgreift und sie weiterführt. Die Empfindungsfähigkeit und der bewusste Umgang mit Farbe soll angeregt werden.

Farbe eignet sich hervorragend, um zu einem Hauptthema ästhetischer Erziehung zu werden, welches fächer- bzw. lernbereichsübergreifend angegangen wird. "Wahrnehmen und ein sinnlich aktives, affektiv berührtes Lernen sind ästhetische Qualitäten, die nicht nur auf das Fach Kunst bezogen sind, sondern überfachliche Gültigkeit haben. Sie können besonders dann zum tragen kommen, wenn Unterricht an ästhetischen Phänomenen ansetzt, die sich aus dem Lebensbereich der Kinder heraus vieldimensional entfalten lassen." (Jaud, C./Schönknecht, G. 1999, S. 8.)

Der Umgang mit Farbe sollte aus den genannten Gründen sich nicht nur auf das Malen und Zeichnen beschränken, sondern im Sinne eines ästhetischen Zugangs auch den Sach- und Deutschbereich miteinschließen.

Die unterschiedlichen Aspekte, Angebote und Aufgaben der Stationsarbeit sollen den Schüler/innen die Auseinandersetzung mit dem Thema der Farbe "rot"

in einem ersten intensiven Kontakt ermöglichen. Die Bedeutung der Farbe in der Lebenswelt der Kinder als Gestaltungsmittel, Phänomen und in ihrem Symbolgehalt soll von ihnen durch vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten, Bezüge zur Alltagswelt und verschiedenen Fächerverbindungen erlebt werden.

5.2 Didaktisch-methodische Entscheidungen

Nach der Phasenunterteilung des Kunstunterrichts von Aissen-Crewett ist es wichtig, die Schüler/innen zu Beginn des Unterrichtsvorhabens erst einmal in die Thematik einzuführen. Dies geschieht in dieser Stunde in der ersten Phase (siehe Verlaufsplanung). Mit der Lehrererzählung und dem Zeigen der Bildkarten soll der Kontakt zwischen den Schüler/innen und der Thematik hergestellt werden. Die Kinder sollen dazu motiviert werden, sich auf diese Thematik einzulassen und selbst etwas dazu beizutragen. Nachfolgend soll ihr Vorwissen aktiviert und ihre bisherigen Erfahrungen bzw. Wahrnehmungen der Farbe "rot" verbalisiert werden. Dies wird im Erstellen eines Clusters/Spinnenbilds dokumentiert.

Die Arbeit an Lernstationen ist als Form offenen Unterrichts zu betrachten, die kindorientiertes Lernen ermöglicht. Hierbei wird für die Schüler/innen selbstständiges Lernen möglich und die Verwirklichung von Arbeitsaufträgen gefördert. Sie durchwandern in Einzel- oder gegebenenfalls in Partnerarbeit die einzelnen Stationen mit den unterschiedlichen Angeboten bzw. Anforderungen. Für die Arbeit an den Stationen sind zunächst zwei Stunden vorgesehen. Von einer Differenzierung im Sinne eines Laufzettels für jeden einzelnen Schüler mit unterschiedlichen - je nach Voraussetzung - zu bearbeitenden Stationen habe ich abgesehen, da die Aufgaben an allen Stationen von allen Schüler/innen zu schaffen sind. Natürlich wird es Unterschiede in der Dauer der Bearbeitung je nach Leistungsniveau und Interesse der Kinder geben. Daraus ergibt sich aber kein Problem, weil nicht alles von allen bearbeitet werden muss. Die Stationen bauen nicht aufeinander auf und ferner kann das Stundenziel auch erreicht werden, wenn nicht alle zehn Stationen angelaufen wurden. Sollte dennoch der Wunsch einiger Schüler/innen bestehen alles zu bearbeiten, so müssen für die "Schnellen" Zusatzangebote bereitgestellt werden.

Um eine Lose-Blatt-Sammlung zu vermeiden und den Schüler/innen ein Ergebnis ihrer Erkundung, Wahrnehmung, Herstellung, Verwendung und Empfindung der Farbe "rot" nach dem Stationsbetrieb zu ermöglichen, erhält jedes Kind "Mein Farbenbuch ROT, in dem die Arbeit einzelner Stationen dokumentiert wird. (Vgl. Jaud, C./Schönknecht, G./Taschner, D. 1999, Materialteil.)

Die Stunde schließt mit einer Zwischenauswertung der Stationsarbeit. Die Kinder sollen über ihre Wahrnehmung, ihr Erleben und ihr Erfahren der Farbe "rot" Auskunft geben und sich untereinander austauschen. Neue Eindrücke, Erkenntnisse und evtl. Gefühle, aber auch bereits Gewusstes und durch die Stationen vertieftes soll mitgeteilt werden. Natürlich können nur einige Aspekte thematisiert werden.

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6 Literatur

Aissen-Crewett, Meike: Kunstunterricht in der Grundschule. Braunschweig 1992.

Jaud, C./Schönknecht, G.: Der Farbe begegnen. In: Die Grundschulzeitschrift. Heft 130/1999, S. 6-10.

Leutgeb, Jutta: Stundenentwurf für den unterrichtspraktischen Teil der Zweiten Staatsprüfung für das Amt des Lehrers. Wie kommt Farbe auf’s Papier? - Experimente zum Farbauftrag. Berlin 1999

Schmid-Grotz, Felicitas: Rot, rot, rot sind alle meine Kleider... In: Die Grundschulzeitschrift. Heft 130/1999, S. 14/15.

Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport (Hrsg.): Vorläufiger Rahmenplan für Unterricht und Erziehung in der Berliner Schule. Grundschule. Fach Bildende Kunst. Berlin 1991.

Wilde, Dagmar: Planungsgrundlage für eine Unterrichtsstunde im vorfachlichen Unterricht / Lernbereich Kunst - "Frau mit schönem Hut, Stern" (Joan Miró, 1978). Berlin Januar 2000.

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7 Verlaufsplanung

1. Phase: Einführung, ca. 10 - 13 Min.

Aktions-, Sozialform, Medien: Lehrervortrag, Sitzkreis, Erzähl-/Bildkarten, Wortkarten, Plakat, Stift

2. Phase: Stationsarbeit, ca. 25 Min.

Aktions-, Sozialform, Medien:

Stations’plakate‘ mit Arbeitshinweisen, Farbenbücher der S.

1. Station: Rote Bücher lesen

Verschiedene Kinder und Jugendbücher, in denen die Farbe thematisiert wird (C. Nöstlinger: Die feuerrote Friederike; I. Uebe: Weiß wie Schnee, rot wie Blut; G. Mebs: Eine Tasse, rot mit weißen Punkten; K. Held: Die rote Zora und ihre Bande; K. Meinderts: Das Geheimnis der roten Schnur; M. Martinez/R. Capdevila: Rot wie eine Tomate; P. Maar: Der Aufzug); Sitzfliesen

2. Station: Rote Kunstwerke betrachten

Bücher mit vorwiegend Bildern unterschiedlicher Maler (Monet, Haring, Marc, Klee etc.); jeweils eine Seite mit einem "roten Bild" aufgeschlagen

3. Station: Rote Wörter finden und erfinden

Farbenbücher der S.

4. Station: Woher kommt die Farbe Purpurrot?

Sachtexte mit Informationen zur Farbe Purpurrot

5. Station: Rot riechen

kleine Behälter/Döschen mit unterschiedlichen roten Substanzen

6. Station: Rote Farbe herstellen

alltägliche rote Materialien, Substanzen; Bindemittel; Schälchen; Mörser; Pinsel; Utensilien zum Abwaschen

7. Station: Färben mit roten Blüten

Behälter mit unterschiedlichen roten Blüten

8. Station: Rot erfühlen

Kiste mit unterschiedlichen roten Dingen

9. Station: Rote Collagen erstellen

rotes Papier, Pappe, Servietten, Krepppapier, evtl. Stoff, Schere, Kleber, weiße A 5 Bögen

10. Station: Rote Farbtöne mischen

Farbkasten, Deckweiß, Pinsel, Wasser, A 5 Bögen

3. Phase: Auswertung/Reflexion, ca. 7 - 10 Min.

Aktions-, Sozialform, Medien: Sitzkreis, Unterrichtsgespräch, Farbenbücher der S., weitere Arbeiten der S.

8 Anhang

Farbenbuch Rot

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Weitere Unterrichtsmodelle / Lernbereich MÄERZ



Weitere Unterrichtsmodelle zum Bereich Farbe

Unterrichtsmodell Klasse 3: Wie kommt Farbe aufs Papier? - Experimente zum Farbauftrag



©opyright Carsten Nix, Berlin, März 2000

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13.11.2006


 

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