Dagmar Wilde • Seminarpapier Fachseminar VU 05/99

Hinweise zur schriftlichen Unterrichtsplanung

Die Planung einer Unterrichtseinheit/-sequenz/-stunde erfordert eine genaue gedankliche Durchdringen aller Bedingungs- und Entscheidungsfelder des Unterrichts.
Ausgangspunkt sind dabei einerseits die Sache / das Thema / der Unterrichtsinhalt, andererseits die konkreten Lernvoraussetzungen der Schüler.
Alle weiteren Planungsentscheidungen sind abhängig von Sache und Schülern.

Eine verbindliche Form des Entwurfs existiert nicht - individuelle Ausprägungen sind somit möglich. Die Qualität der Ausführungen wird nicht an ihrer Quantität gemessen: Die wesentlichen Planungsüberlegungen sollten so komprimiert wie möglich und so umfassend wie nötig dokumentiert werden.
Der Entwurf dient zum Einen Ihrer gedanklichen Klärung, zum Anderen der Information Ihrer Besucher und schließlich auch der Legitimation Ihres unterrichtlichen Handelns.

Der Entwurf kann - nach individueller Absprache - in drei verschiedenen Varianten schriftlich fixiert werden:

Der ausführliche Unterrichtsentwurf enthält

Ausführungen zu allen Elemente der Unterrichtsplanung. (Dies bedeutet allerdings nicht, dass Aussagen in epischer Breite erwartet werden! Eine Konzentration auf das Wesentliche dient der Verknappung!) Aussagen zum sachstrukturellen Entwicklungsstand, zur Reduktion können z. B. in Spiegelstrichen, als Strukturdiagramm, MindMap usw. erfolgen.
Es gibt es keine Vorgabe, wie die Verlaufsplanung aussehen sollte. (Eine Übersicht im Umfang von einer Seite erleichtert die Mitschau. Der didaktische Kommentar sollte sich auf wesentliche Scharnierstellen beziehen.)

Der Kurzentwurf enthält

Planungszusammenhang (Übersicht über die Themen der Unterrichtseinheit)
sachstruktureller Entwicklungsstand
Lernziel
Verlaufsplanung
Anlagen (TB, AB)
Quellen

Die Unterrichtsskizze enthält

Planungszusammenhang
Lernziel
Verlaufsplanung (1 Seite)

 


 

Vorschlag: Mögliche Anlage eines ausführlichen Unterrichtsentwurfs

Vorschlag: Mögliche Anlage eines Kurzentwurfs

Wozu Stundenentwürfe? - Ein Plädoyer (Seminarpapier von Dr. Manfred Rosenbach)

Entwurfsraster für eine Lektion (Seminarpapier Manfred Oesterreich)


 


©opyright Dagmar Wilde, Berlin, Januar 2000

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06.04.2003


 

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