Dagmar Wilde • SS 2000 / FUB • 12417 S

"Texte verfassen im verbundenen Sprachunterricht"


Journalschreiben als seminarbegleitende Tätigkeit


Journal der Gruppe 2.2: Was müssen Kinder lernen? Wie können Kinder lernen?

Alexandra Backasch, Manuela Pötter

Schriftliches Erzählen ist Lernziel und -inhalt des Texte verfassens in den Klassenstufen
1-4. Schreiben lernt man (auch) durch Schreiben: Es ist jedoch immer wieder zu beobachten, dass viele Kinder keine Texte von sich aus oder zu beliebigen Inhalten schreiben. Wer nichts zu schreiben hat bzw. weiß, kann aber auch nichts zu Papier bringen.
Wie lassen sich im Unterricht Schreibanlässe schaffen? Welche Lernarrangements eröffnen Schreibmotivationen? Wie lassen sich Könnenserfahrungen vermitteln, aus denen Motivation für weiteres Schreiben erwächst?
Welche Lernhilfen eröffnen Kindern Zugänge zum Schreiben und Möglichkeiten zur Erweiterung ihrer Schreibkompetenz?


30.05.00 Geplante Schwerpunkte der Arbeit

12.06.2000 Übersicht der zu lesenden Texte

12.06.2000 Anforderungen des aktuellen Berliner Rahmenplanes

29.06.2000 Kurzzusammenfassungen der bearbeiteten Literatur aus dem Reader

20.07.2000 Materialien und Resümee zur Plenumspräsentation


Journal vom 30.05.00

Geplante Schwerpunkte der Arbeit

1. Lernmotivation

  • Unterscheidung der intrinsischen und der extrinsischen Motivation und deren "Nutzungsmöglichkeiten" im Unterrichtsverlauf

  • Entwicklung der extrinsischen und der intrinsischen Motivation im Zusammenhang

  • Eine Mehrzahl der Schüler kommt mit Lust zum Schreiben in die Schule, diese muß erhalten werden

  • lernmotivationssteigernde Elemente im Unterricht: Materialien, Bücher, Papiere, Bastelarbeiten, Bilder...

2. Schreibkompetenz

3. Rahmenplan

  • Untersuchen des Rahmenplanes der Klassen 1-6 auf Möglichkeiten, die herausgearbeiteten Elemente in den Unterricht einzubauen

  • Welche Vorschläge macht der Rahmenplan?

4. Arbeitsformen/Organisationsformen

5. Lernhilfen

  • Wie können phantasieanregende Ereignisse in den Gesamtunterricht eingebettet werden?

  • Rollenspiele: hier soll den Kindern geholfen werden, sich möglichst intensiv in eine Situation hineinzudenken, um die Phantasie zur Fortführung der Geschichte anzuregen. (Hierzu sind auch andere Spielfiguren oder Puppenspiele geeignet.)

Hierbei ist es wichtig möglichst klare, konkrete Situationen zu wählen, die den Kindern geläufig sind, z.B. Situationen aus dem Klassenalltag.

  • Kinder versetzen sich in Historie oder Zukunft

  • Phantasiereisen: Hier eröffnen sich verschiedene Möglichkeiten, so kann mit dem reinen Erzählen von Geschichten, es kann aber auch mit musikalischer Unterstützung oder auch mit sensomotorischen Elementen z.B. Massagen gearbeitet werden.

  • Teilfertigkeiten

  • Bibliothek: Hier sollte es jedem Kind möglich sein Anregungen zu finden. So können zunächst Texte Anregungen schaffen, es können aber genauso gut auch Buchtitel, Bilder oder Themenbereiche zum eigenen Schreiben anregen. Hierbei ist es auch noch interessant die verschiedenen Stadien zu sehen, so ist der Schreibanfänger vom geübten Schreiber zu unterscheiden. Wie brauchbar ist Bibo?


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12.06.2000

Übersicht der zu lesenden Texte

Babbe, K.: Kreatives Schreiben m Beispiel "Schreiben zu Bildern". in: Pädagogisches Zentrum Berlin, 9/1993.

Baurmann / Ludwig: Texte und Formulierungen überarbeiten. in: Praxis Deutsch 137/1996, S.13-21.

Baurmann / Müller: Zum Schreiben motivieren - das Schreiben unterstützen. in: Praxis Deutsch 149/1998, S. 16-22.

Dehn, M.: Zur Entwicklung von Textkompetenz in der Schule. in: Feilke/Portmann: Schreiben im Umbruch. Frankfurt/M.1996.

Haueis, E.: Bildergeschichten nacherzählen - leichter gesagt als getan! in: Grundschule 4/1999, S. 11-13.

Kochan, B.: Gedankenwege zum Lernen beim Freien Schreiben. in: Spitta, G.: Freies Schreiben - eigene Wege gehen. Lengwil 1998. S.218-273.

Rabkin, G.: Schreibanregungen aus der Bildenden Kunst. in: Grundschulzeitschrift 126/1999, S.22 und 39-40.

Reuschling, G.: Ideen aus der Schreibkiste. in: Praxis Schule 5-10, 5/1991, S. 35-38.

Reuschling, G.: Erzähltexte schreiben. in: Merkelbach, V.: Kreatives Schreiben. Braunschweig 1993, S. 42-49

v.Wedel-Wolff/Wespel: Zum Schreiben anregen - Schreibhilfen geben. in: Grundschule 11/1991, S. 12-15.

v.Wedel-Wolff, A.: Texte überarbeiten lernen. in: Praxis Grundschule 6/1997. S. 416.


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12.06.2000

Anforderungen des aktuellen Berliner Rahmenplanes

gültig seit dem Schuljahr 1988/89

Das Texte verfassen ist eines von sechs Teilgebieten, in die der Rahmenplan den Deutschunterricht gliedert.

In der allgemeinen Einleitung in diesen Arbeitsschwerpunkt werden hier folgende wichtige Anmerkungen gemacht:

"Das Verfassen von Texten soll das kindliche Mitteilungsbedürfnis aufgreifen, erhalten und fördern." (Rahmenplan, S.24)

Diese Begründung zielt auf den direkten Bezug zwischen den kindlichen Bedürfnissen auch außerhalb der Schule und dem was nun in der Schule thematisiert werden soll. Dies soll dazu beitragen, die subjektiven Beziehungen zur Umwelt zu erschließen, eigene Gedanken, Gefühle und Einstellungen zu klären und die Vorstellungswelt des Kindes zu erweitern.

Den Kindern soll so die entlastende Wirkung vom Schreiben nahegebracht werden. Hier wird besonders auf das Schreiben für dich und andere, als Hilfe zur Bewältigung von emotionalen und sozialen Problemen hingewiesen.

Um das Schreiben sinnvoll einsetzen zu können, müssen von Anfang an die vier Komponenten des Schreibens berücksichtigt werden:

- Anlaß - Absicht - Situation - Adressat -

Schreiben darf niemals, und das besonders nicht bei Schreibanfängern, auf formale Aspekte reduziert werden.

Unter diesen Voraussetzungen setzt sich der Deutschunterricht in der Grundschule folgende Ziele. Am Ende der sechsten Klasse sollen die Kinder erzählende, informierende und appellierende Texte verfassen können. Diese sollen unter Berücksichtigung der Rechtschreibung, Zeichensetzung und in gut lesbarer Handschrift geschrieben werden.

Außerdem sollen die Kinder auch dazu angeleitet werden, eine zunehmende Selbständigkeit in ihrer Arbeitsorganisation zu erlangen. So sollen sie in der Lage sein die ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsmittel sinnvoll einzusetzen, ihren Arbeitsplatz sinnvoll zu gestalten und sich ihre Zeit einzuteilen.

Allgemein soll den Schülern ein Arbeitsschema vermittelt werden. Der Weg dahin führt vom spontanen zum planvollen Schreiben. Am Ende steht ein Schreibplan, der die Aspekte des Schreibens in eine Reihenfolge bringt:

- Text planen - Text schreiben - Text überarbeiten -

Im Folgenden sollen nun die Inhalte der einzelnen Klassenstufen zusammengefaßt werden. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf den neuen Inhalten der jeweiligen Klassenstufe liegen.

 


1./2. Klasse:

Lernziele

 

Lerninhalte

 

Hinweise

 

Anmerkungen

 

Schreibformen

 

Gestaltung

Erzählen

     

Insgesamt muß hier darauf geachtet werden, daß den Kindern möglichst viele Anlässe gegeben werden. Außerdem können verschiedene Formen gefunden werden, die den Kindern zusätzliche Anreize geben.

Außer den vom Rahmenplan vorgeschlagenen Formen des Kummerkastens und der Klassenpinnwand kann auch durch Individualität gefördert werden.

Gedanken

Gefühle

Erlebnisse

spontane schriftliche Äußerungen

Reihung kurzer Sätze

passende Überschrift

treffende Worte

Lesbarkeit

Zunächst soll über die Schreibinhalte gesprochen werden, erst danach werden sie verschriftlicht.

einfache Bilder in Schriftsprache umsetzen

Bildergeschichten

Informieren

     

Sachverhalte

Ereignisse

Lebewesen

Gegenstände

Tätigkeiten

Beschriftung

Kurzmitteilung

Notiz

Briefchen

Reihen

Bildunterschiede

Steckbriefe

Aufteilung

äußere Form

notwendige Daten

Anrede

Stichpunkte

Schlüsselworte

Reihenfolge

Priorisierung

Hier steht zunächst die genaue Beobachtung im Vordergrund.

Schreibaufgaben haben den Umfang von Bildunter-schriften.

Es sollen möglichst alle Anlässe genutzt werden.

-> Klassenpinnwand

einfache Bilder in Schriftsprache umsetzen

 

Appellieren

     

So kann es Kindern z.B. mehr Spaß machen in selbstgebundenen Heften zu schreiben. Ein weiterer Motivationsfaktor ist auch die Anlehnung an das, was Kindern in ihrer Umgebung sehen, so kann der Einsatz von PC mit Tabellierungen etc. motivieren .

Außerdem können auch hier bereits Karteikartensysteme eingeführt werden.

Wünsche

Aufforderungen

Einladungen

Fragen

Angebote

Wunschzettel

Wunschbriefchen

Datenselektion

Anrede

gezielter Umgang mit verschiedenen Schreibmaterialien

Raumaufteilung

Form

Diese Form des Schreibends soll den Kindern hier als Alternative zum Ansprechen nahe gebracht werden.

3. Klasse

Erzählen

     

In diesem Teil des Rahmenplanes stehen Begriffe wie wichtige Schlüsselbegriffe, wesentliche Einzelheiten im Vordergrund. Hier wird außer Acht gelassen das besonders für Kinder reale Kontakte auch andere wichtige Inhalte haben als den rein sachlichen Informationsgehalt.

Auch das immer wieder betonte planvolle Vorgehen steht im Gegensatz zu kindlichen Interessen. So werden dadurch spontane Ansatzpunkte ausgeschlossen.

auf wichtige Darstellungsmittel aufmerksam werden

deren Einsatz erproben

....

Reizwortgeschichten

beenden angefangener Geschichten

...

treffende Wortwahl bei Verben und Adjektiven

Vermeidung von Wiederholungen

Einsatz von Fragen und Ausrufen

graphische Gestaltung

Für Bilder sollen nicht abgebildete Inhalte gefunden werden. Diese sollen zunächst wiederholt mündlich dargeboten und dann verschriftlicht werden.

Informieren

     

- folgerichtige Darstellung von Sachverhalten

...

Stichwortzettel

Kartei- und Postkarte

Formulare

Tabelle

Liste

kleine Texte zu Inhalten der Sachkunde

...

formale Gliederung

Anschrift/Absender

klare Darstellung

Schlüsselbegriffe

Die folgende Schreibfolge soll geübt werden:

  • Stichpunktsammlung

  • Umformen der Stichpunkte in Sätze

  • Ordnen der Sätze

  • passende Überschrift

  • treffende Wortwahl

Vorgänge

Lebewesen

Gegenstände

...

Sätze zu Tätigkeiten, Handlungen, Vorgängen

kleine Verlustanzeigen

Beschreibungsrätsel

Spielregeln

....

tabellarische Aufstellung

variabler Satzbau

übersichtliche Gliederung

viele Stichwortsammlungen

Zusammenstellen benötigter Materialien

treffende Formulierung

 

Appellieren

       

Wünsche

Aufforderungen

...

Fragen

Angebote

...

notwendige Daten

Briefgestaltung

variabler Satzbau

Auflistung von Imperativen, Stichpunkten...

Gegenüberstellung pro und contra

Umarbeitung in verbundenen Text

 

Darstellung der eigenen Meinung in sachlicher Form

Ausstellungen im Klassenraum

Themen: Ausflüge,, Spiele, Feiern

....

Hervorhebung des zentralen Anliegens

   

4. Klasse

Erzählen

       

Darstellungsmittel werden zunehmend bewußt eingesetzt.

...

Phantasiegeschichte

Nacherzählung

...

Aufmerksamkeit erregende Überschrift

Gliederung in Einleitung-Hauptteil-Schluß

Spannungsbogen

Zeitwahl

Vergleiche

...

Es wird auf ein planvolles Schreiben hingearbeitet. Als Hilfen dienen Textstücke und Textvorgaben, die zu überarbeiten sind.

Auch hier wird wieder großer Wert auf Formalia und Äußerlichkeiten gelegt. So wird das planvolle Vorgehen und die Textgliederung überbetont.

Die Kreativität wird stark eingeschränkt, wenn nicht sogar ausgeschlossen.

Dies kann zur Demotivation der Kinder führen. Außerdem steht dieses Vorgehen im Gegensatz zur Realität. Informationen werden heutzutage journalistisch aktionsreich dargeboten.

 

Informieren

 

   

Sachverhalte und Sachzusammenhänge werden treffend und folgerichtig erstellt.

...

Sachniederschrift:

- Versuch

- Funktionsweise

Vorformen der Inhalts-

an

...

informative Überschrift

klare Darstellung

Mitteilungskern

Einzelheiten

...

Filtern des Wesentlichen

Klassenbücherei

Gestalten von Karten, Ordnern...

Vorgänge folgerichtig, Lebewesen und Gegenstände genau beschreiben

...

Bastelanleitungen

einfache Wegbeschreibung

Verlustanzeigen

...

Materialliste

Lesen und untersuchen vorgegebener Spiel- und Arbeitsanweisungen

Erproben dieser

Erstellen von Spielen

Erproben

Hier ist der Spielbezug positiv hervorzuheben.

Ereignisse zutreffend und genau beschreiben

...

Vorformen des Berichtes

Schulgartenarbeit

Wetter

Unfall

...

Ort, Zeit, Beteiligte

Vorgang/ Hergang des Geschehens

Untersuchen von Textvorgaben

Zusammenstellen von Abfolgen

Streichen von Unwesentlichem

Ergänzungen

Unfallberichte sind besonders für den Grundschulunterricht, sehr kritisch zu betrachten.

Appellieren

       

Strukturierte Aufforderungen verfassen

...

Verlust-, Verkaufs- und Tauschanzeigen

Aufforderung zu Freizeitaktivitäten

...

Aufmerksamkeit erregen

knappe Überschrift

graphische Mittel

typographische Unterschiede

Zu einem bestimmten Handeln veranlassen wollen, soll hier deutlich werden. Dies kann auch einer Erfolgskontrolle unterzogen werden.

 

5. Klasse

Erzählen

       

Erlebnishafte und unterhaltsame Texte unter Beachtung sprachlicher Mittel gestalten

...

Nacherzählung epischer Texte

...

Erzählschritte

Spannungsbogen

Betonung des persönlichen Erlebens

Konkretisierung

...

Inhaltsklärung

Erzählplan

 

Informieren

       

Inhalte und Sachzusammenhänge zutreffend wiedergeben

...

einfache Protokollformen

Interview

Sachbrief

...

Fachbegriffe

Gestaltung von Briefkopf und Umschlag

...

Tabellen und Schaubilder ansehen

entnehmen von Kerninformationen

 

Ereignisse sachgebunden und genau darstellen

...

Reise

Schulleben

...

Schreibanlaß und -absicht

sachliche Darstellung

   

Vorgänge, Lebewesen, Gegenstände genau und eindeutig beschreiben

...

-Steckbrief

...

Präsens als Zeitform

   

Appellieren

       

Wünsche und Forderungen formulieren und begründen

...

Briefe an Institutionen

Bitten

Entschuldigungen

Beschwerden

...

angemessene Formulierung des Anliegens

Grußformeln

Schon im Vorfeld zum Schreiben muß der Inhalt auf Vollständigkeit geprüft werden, er darf nicht einseitig werden. Dies muß frühzeitig geschehen, um Lernprozesse in eine falsche Richtung zu stoppen.

 

werbende Texte verfassen

Aufruf

Werbetext

Plakat

...

 

6.Klasse

Erzählen

       

Erlebnishafte und unterhaltsame Texte unter Beachtung sprachlicher Mittel bewußt gestalten und mit Hilfen erarbeiteter Kriterien überprüfen

....

Nacherzählung von dramatischen Texten

...

Absätze

Anschaulichkeit

Einsatz angemessener sprachlicher Mittel

 

Die Forderung nach dem Einsatz angemessener sprachlicher Mittel erscheint hier doch sehr fragwürdig, da dies eine sehr subjektive Entscheidung ist.

einfache Formen dialogischer Texte entwerfen

einfache dialogische Texte

dramatische Schreibformen

...

Charakterisierung handelnder Personen

Regieanweisungen

Absätze bei gedanklichen Einschnitten

Bei der Dialogisierung ist darauf zu achten, daß den Personen angemessenen sprachliche Mittel zugeordnet werden. Diese sollen nachträglich auch auf ihre Wirkung hin untersucht werden.

Außerdem soll hier der Zusammenhang zum Darstellenden Spiel herausgearbeitet werden.

 

Informieren

       

Inhalte und Sachverhalte zutreffend wiedergeben

...

- Vorformen der Erörterung

...

Beispielhaft sollen Streitfälle aus dem Schülerleben erörtert werden.

Dies wird durch eine Sammlung von Argumenten eingeleitet.

 

Ereignisse sachgebunden und genau berichten

...

Ergebnisse von Erkundungen

Vorhaben

....

erstellen eines Tagebuches

 

Vorgänge, Lebewesen, Gegenstände genau und eindeutig beschreiben

...

...

- auffällige und unveränder

liche Merkmale

...

 

Appellieren

       

Wünsche und Forderungen adressatengerecht formulieren und begründen, Sachverhalte richtig stellen

...

- Antrag

...

knappe Darstellung des Sachverhaltes

kausale Reihenfolge

Schlußfolgerung

Überlegungen zur Erwartungshaltung des Adressaten

Analyse der Antwort

 

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29.06.2000

Kurzzusammenfassungen der bearbeiteten Literatur aus dem Reader

Annegret von Wedel-Wolff: Texte überarbeiten lernen

Zunächst werden von der Autorin die grundsätzlichen Probleme der Textüberarbeitung herausgestellt.

Texte überarbeiten

inhaltliche, sprachliche, stilistische Probleme
differenzierter Wortschatz
Satz- /Textstruktur

Dann wird auf die beiden grundsätzlichen Möglichkeiten des Lernens von Kindern untereinander verwiesen:

  • voneinander lernen

  • miteinander lernen

Das Überarbeiten von Texten sollte nach A.WEDEL-WOLFF zunächst an Fremdbeispielen geübt werden, da von Kindern zu eigenen Texten nicht genügend Distanz aufgebaut werden kann. Außerdem kann durch gezielt ausgewählte Texte bzw. Textstellen darauf geachtet werden, dass immer nur ein Problem beseitigt werden muss. In eigenen Texten könnte es immer wieder vorkommen, dass mehrere Probleme gleichzeitig behoben werden müssten, was zu Überforderungen der Kinder im Anfangsunterricht führen würde.

Im Anschluß werden Kopiervorlagen bereitgestellt, die in Form von Karteikarten oder Wandbildern den Kindern eine Hilfestellung bei der Überarbeitung von Texten bereitstellen sollen. Hier werden die häufigsten Fehler kindgerecht aufgegriffen und Lösungsvorschläge gemacht.

Die Karten behandeln die folgenden Schwerpunkte:

  • Meine Sätze fangen gleich an

  • Meine Sätze sind kurz und einfach

  • Meine Sätze fangen oft an mit: und dann, und dann, und dann, da, da, da

  • Meine Geschichte klingt langweilig

  • Ich mache oft Zeitfehler

  • Ich füge wörtliche Rede ein

  • Ich erzähle ausführlicher und spannender

  • Ich verwende treffende Ausdrücke

  • Ich bearbeite Zeitfehler

  • Ich erweitere Sätze

Zu diesen Themen werden auf den Karten Tipps zur Lösung gegeben.

Eduard Haueis: Bildergeschichten nacherzählen - leichter gesagt als getan!

HAUEIS geht von einer grundlegenden These aus:

Bei der Annahme, sprachliches Erzählen verlaufe parallel
zu einer Abfolge von Bildern, handelt es sich um einen Irrtum.

Er kritisiert hiermit den allzu häufig von Didaktikern empfohlenen Weg, der von Bildbeschreibungen zum Verfassen von Erzähltexten führt.

Diese Gegenposition wurde schon 1981 von KOCHHEIM und HERINGS formuliert, blieb jedoch bis heute (fast) unbeachtet.

1995 befaßte sich RANK mit dem Problem, er kam zu dem Schluss, dass Bildergeschichten nicht die Kreativität beim Erzählen fördern. Seiner Meinung nach bieten Bildergeschichten lediglich eine Vorübung zum Nacherzählen. Jedoch ist auch diese Annahme fraglich, da Bilder keine Handlung haben.

HAUEIS macht einige Probleme der Bildergeschichten an zwei Beispielen deutlich.

Beispiel: "Vater und Sohn"

 

Anhand dieses Beispieles wird die Problematik der Erzählerperspektive dargestellt.

Der Betrachter des Bildes erfaßt die Pointe in gegebener Reihenfolge der Bilder.

Bei der Erzählung der Bildergeschichte muss sich der Erzähler für die Vater-, Sohn- oder Fremdenperspektive entscheiden. Dadurch würde die Pointe entweder entfallen (Fremder) oder nur durch Umstellung der Bildreihenfolge zum Tragen kommen (Sohn).

Fazit: Der Einsatz von Bildern im Schreibunterricht ist nur dann sinnvoll, wenn die folgenden Punkte beachtet werden.

  • Bilder dürfen nicht dazu verwandt werden, Vorgaben zum "Nacherzählen" zu bieten, sondern dürfen nur als Anregung eingebracht werden.

  • So ist es z.B. sinnvoll einzelne Bilder als phantasieanregende Elemente einzubringen. Eine andere wichtige Einsatzmöglichkeit von Bildern stellen unvollständige Geschichten dar. So können z. B. Fragen wie: Wie kam es dazu? oder Wie wird es weitergehen? die Phantasie zum Schreiben anregen.

Gabriele Rabkin: Schreibanregungen aus der Bildenden Kunst

Grundlage des Artikels ist ein Projekt "Wege zu Schrift und Kultur", das die Hamburger Schulbehörde in Zusammenarbeit mit dem UNESCO-Institut für Pädagogik durchführte.

Ziel war es Kindern individuelle Zugänge zur Welt der Schrift, zu den Kulturen der Welt und zum eigenen Fühlen und Denken eröffnen.

Den Kindern wurde eine Aufgabe gestellt, die viel Platz für eigene Vorstellungen lassen sollte. Die Schreibaufgabe war verbunden mit einer bildnerischen Vorgabe.

Die Aufgabe hieß für alle Kinder gleichermaßen: "Gestalte (Male) weiter und schreibe eine Geschichte dazu!"

Als Vorgabe diente die Umrisszeichnung zum "Senecio" von Paul Klee.

Aus Erfahrungen wusste man, dass abstrakte Werke der Klassischen Moderne besonders "schreibanregend" wirken.

Dieses Bild lässt deutlich die Umrisse eines Kopfes erkennen, jedoch ist kein Ausdruck erkennbar.

Es wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass keine Bildbeschreibung, sondern eine Geschichte zum Bild geschrieben werden sollte.

Jedes Kind sollte nun für sich alleine interpretieren und dies ohne jegliche Gestaltungsvorgaben. Nach getaner "Arbeit" sollte jedes Werk die gleiche Würdigung finden.

Im Folgenden werden zwei Gestaltungen vorgestellt:

Dieses Werk stammt von einer neunjährigen Schülerin aus Hamburg.

Sie deutet den Ausdruck des Gesichtes traurig. Aus ihrer Geschichte wird der Wunsch nach Rückzugsmöglichkeiten und magischen Kräften deutlich

 

Dieses zweite Werk stammt von einem elfjährigen Schüler aus der Dominikanischen Republik, der in New York die Schule besucht.

Er stellt seine Welt dar. Er schreibt von den Junkies, die er sieht.

Auch hier kommt es im letzten Satz zu einer Wendung, in diesem Fall zum Positiven.

Beiden Interpretationen und Gestaltungen ist der individuelle Gefühlsausdruck gemeinsam.

 

Motivation - Karin Babbe - Bilder , Fotografien nehmen als Schreibanlässe zu .Sie geben einerseits Halt und Anregung zum Schreiben und andererseits lassen sie Freiheiten beim Schreiben zu . Mit Imaginationskraft soll etwas Neues entstehen .

Mechthild Dehn - Die innere Sprache gilt als geistige Impulszone . Und das Kind verspürt Schreibdruck , wenn es etwas Bedeutungsvolles ausdrückt, wie ein Autor.

Frau Wilde - Überarbeitung orientiert sich nicht so an Normen .Es gibt gelungene und schlechte Überarbeitungen . Es gibt Kinder , die spielerisch mit ihren Texten umgehen und Textteile problemlos tilgen . Überarbeitung bietet die Möglichkeit schriftsprachliche Fähigkeiten bei Schülern nachhaltig zu fördern.


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Materialien und Resümee zur Plenumspräsentation

Manuela Pötter 21.07.2000

Resümee aus der Beschäftigung mit dieser Seminararbeit

Wir beschäftigten uns mit den variantenreichen Möglichkeiten, Schreibanlässe im Unterricht zu installieren. Dabei stellten wir fest, dass diese Unterrichtsinhalte sehr motivierend auf die Schüler wirken können, wenn es ihre aktuelle Interessenlage betrifft. Faktoren für einen kreativen Schreibunterricht können die spezifische Auswahl von Schreibmaterialien, eine aktuelle Themenwahl, aber auch die bildkünstlerische Tätigkeit mit dem Schwerpunkt des mündlichen Sprachgebrauchs beinhalten. Für wesentlich halten wir auch die Rolle der Lehrer, die sowohl individuell beraten als auch aktiv mitschreiben.Sie müssen ebenso die Gradwanderung in Schreibkonferenzen angemessen lenken, die bei Loben und Hinweisen schülerbezogen erfolgen. Dabei sollten die Schüler lernmotivierende Impulse erhalten, ihre Schreibkompetenzen entwickelt werden und demotivierende Situationen weitestgehend vermieden werden.

Aufgaben anlässlich der Präsentation des Gruppenergebnisses am 14.07.2000

1. Gruppe: - Die spezifische Auswahl von Papiersorten zum Schreiben in Hinblick auf den motivierenden Charakter und für die schreibmotorische Sondierung.

Anmerkungen: - Die Schüler notieren in der 1. Klasse ihre ersten Schreibversuche sowie fortlaufende Texte auf unliniertem Umweltpapier. Die strikte Orientierung an der Liniierung entfällt somit schreiberleichternd. Die Schüler können sich dementsprechend intensiver auf das Texte verfassen konzentrieren. Schüler, die erschwert Texte notieren, erhalten auch die Möglichkeit, Bilder zu Themen zu gestalten. Sie erweitern ihren Sprachwortschatz, indem sie sich zu den Bildern wortreich äußern. Die Kombinationen von Text und Bild sowie Text und Sprechblasen sind bei den Schülern sehr begehrt und wirken lernmotivierend. Weiterhin werden zur Entwicklung des Schreibflusses bei den Schülern auch linierte Papierarten eingesetzt. Diese Lineaturen bilden den Schreibgrund auch in den folgenden Klassenstufen. Bei besonderen Schreibanlässen werden auch Buntkartonseiten zu kleinen Heften gebunden. Diese können in der Klassenbücherei aufbewahrt und jederzeit mit neuen Beiträgen ergänzt werden. Spezielle Themen können hierbei " Mein Haustier", "Mein Hobby", sowie weitere Projektthemen sein.

Seminarfeedback

Die Studenten meinen, wenn die Linierung auf dem Papier entfällt, wirkt dies schreiberleichternd, da sich der Schreibprozess nur auf den Text fokussiert. Sie stimmen ebenso zu, dass Bilder zu Themen gestaltet werden können. Dieses sollte dann zur Erweiterung des Sprachwortschatzes beitragen. Weiterhin wirken ihrer Meinung nach die Kombination von Text und Bild sowie die Formen von Texten mit Sprechblasen lernmotivierend.

2. Gruppe: Die spezifische Auswahl von Stiften für den Schreibunterricht:

Anmerkung

In der ersten Klasse eignen sich für einen dynamischen Schreibvollzug nach Meinung der Kollegen von der Firma " Lyra -Ferby Graphit" und die farbigen "Super- Ferby ". Sie notieren weiche Schreibspuren und unterstützen in ihrer Dreikantform die ideale Formung der Kinderhand. Ein Gummiaufstecker für diese Spezialstifte bietet Hilfe für Schüler mit schreibmotorischen Schwierigkeiten.Die Fingerauflage verbessert sich hierbei deutlich und der Schüler wird beim Schreiben entlastet. In der 2. Hälfte des 1. Schuljahres schreiben die Schüler mit dem Fineliner. Dieses Schreibgerät ist auch in den weiteren Klassenstufen wirksam. Wobei in der 2. Klasse ebenso der 1. Spezialfüller für die Schreibaufgaben wirksam wird. Die schulüblichen Füllhalter kommen erst ab der 2. Klasse in Frage

Seminarfeedback

Die Studenten sehen in der Reihenfolge der Stiftarten einen sinnvollen Aspekt. Sie merken dennoch an, dass Bunt- bzw. Bleistifte für Kinder sehr unmotivierend beim Schreibenlernen sein können. Ihr Gegenvorschlag lautet, mit dem Fineliner beim Schreibenlernen zu starten und dann zum Füller überzuleiten.

3. Gruppe: Diskutiert bitte den Einsatz von Phantasiereisen, Kunstwerken, Comics, Rollenspielen und Drehbüchern im Schreibunterricht.

Phantasiereisen können ein beflügelndes Moment im Schreibunterricht sein. Die Schüler entspannen sich und denken sowie fühlen in kreativen Räumen. Diese können ihre Vorstellungswelten erweitern und ihnen Anlässe zu vielfältigen Verschriftlichungen bieten. In der Kombination mit Entspannungsmusik können sich auf eindrucksvolle Weise kreative Mindmaps ergeben, die zu Schreibanlässen werden.

Kunstwerke, Bilder, Zeichnungen und Fotografien können nach Karin Babbe auch als Schreibanlässe dienen. Nach ihrer Meinung bieten sie einerseits Halt sowie Anregung und andererseits ermöglichen sie die Freiheit, die eigene Form und Sprache zu finden.

Aus ihrer Sicht kann durch die Imaginationskraft etwas neues entstehen. Weitere Autoren plädieren beim Einsatz von Kunst für abstrakte Objekte, weil sie vielfältige Schreibthemen ermöglichen. Die Bildgegenstände lassen sich in ihrer Form selbstgestaltend variieren und so ergeben sich neue Schreibvarianten.

Es stellt sich die Frage, inwieweit Figuren aus Comics und Zeichentrickfilmen für Schreibvorhaben nutzbar gemacht werden sollten. Unzweifelhaft identifizieren sich die Schüler mit ihren Helden. Ein pädagogischer Gedanke wäre die Einbindung von Sprechblasen bzw. die Gestaltung von Bilderserien zu diesen Schreibthemen, um die Lenkbarkeit dieser Themen didaktisch zu sichern.

Auch Rollenspiele können vielfältige Schreibanlässe ermöglichen. Die Schüler stellen die verschiedensten Szenarien aus dem Schulalltag dar und verschriftlichen diese Dialoge als motivierende sowie interessante Themen. Es eignen sich wiederum Sprechblasen und Untertitel in grafischen Serien sowie Collagen. Auch Handpuppen lassen sich im Deutschunterricht variabel einsetzen und erbringen dieselben Schreibanlässe wie die Rollenspiele. Eine attraktive Form besteht auch in der Gestaltung von einem Drehbuch, dass man beispielsweise in einem Projekt integrieren kann. Die Schüler gestalten hierbei Handlungsseiten, die sie zu einem Buch binden.

Seminarfeedback

Die Studenten bewerten die Idee positiv, Texte zu Bildern zu verfassen. Sie merken an, dass dennoch eine differenzierte, kindgerechte Auswahl an Bildern getroffen werden sollte. Sie empfehlen stets eine reiche Auswahl an Bildkunst, die den Schülern individuelle Zugänge zu den Texten ermöglichen.

4. Gruppe: Bitte diskutiert die intrinsischen und extrinsischen Faktoren bei der Entwicklung und Erhaltung der Lernmotivation im Schreibprozess.

Intrinsische Faktoren

Die Schüler mögen das Schreiben, stehen ihm verhalten gegenüber oder wirken demotiviert. Sie lassen sich von den vorhandenen Themen inspirieren oder reagieren eher passiv auf diese. Nach Karin Babbe verspüren sie bei einer geeigneten Ansammlung von Informationen einen Schreibdruck und bearbeiten Textteile bzw. einen Text. Dabei kann die innere Sprache als geistige Impulszone dienen, in der die Schüler in den Kontakt mit ihren Ideen und Entwürfen treten. Selbstkritisch können sie ihre Mindmaps aktivieren, überarbeiten und auch verwerfen. Diese Impulszone bildet nach Krabbe die Basis für komplexe Prozesse beim Textschreiben.

Extrinsische Faktoren

Die materielle Ausstattung wie spezifische Stiftsorten sowie Papier - und Heftarten kann maßgeblich zur Entwicklung der Lernmotivation beitragen. Weiterhin ist die Rolle des Lehrers wesentlich, da die Schüler ihr Verhalten stetig an ihm messen. Es hat sich erwiesen, dass der beratende und mitschreibende Lehrer eine günstige Motivationslage beim Schüler bewirkt. Ein kreatives Schreibklima mit konstruktiven Gedankenaustauschen beim Entwerfen und Überarbeiten von Schreibtexten ist ebenso nutzbringend. Ruhe beim Schreiben im Klassenraum und ein dekoratives Ambiente sind basale Ausgangs - und Prozessbedingungen, die kontinuierlich in jeder Schreibphase wirken sollten.

Seminarfeedback

Die Studenten hoben im Bereich der intrinsischen Faktoren heraus, dass sich die Mindmaps bei den Schülern im Schreibprozess auf das Aktivieren, das Überarbeiten und das Verwerfen von Gedankeninhalten beziehe. Sie sehen die innere Sprache ebenfalls als geistige Impulszone bei Schreibanlässen. Eigene Ideen und Entwürfe schaffen Kontakt mit dieser geistigen Impulszone. Als extrinsische Faktoren stellen sie die Ruhe im Klassenraum als Grundvoraussetzung für ein förderliches Schreibklima voraus. Der Lehrer soll individuell den Schreibprozess bei den Schülern unterstützen. Weiterhin sollen Schreibanlässe zu einem regen Gedankenaustausch zwischen den Schülern und auch dem Lehrer führen. Als extrinsischen Faktor befürworten die Studenten ein dekoratives Ambiente

 


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Journal der Gruppe 2.1: Was müssen Kinder lernen? Wie können Kinder lernen?

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©opyright Alexandra Backasch, Manuela Pötter, Berlin, Juli 2000

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06.04.2003


 

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