Dagmar Wilde • SS 00 / FUB • 12413 S

"Planung von Unterrichtssequenzen zum Texte verfassen in der Grundschule"


Journalschreiben als seminarbegleitende Tätigkeit


Journal der Gruppe 1: Zeitungsredaktion


Stefanie Richter, Christian Bernsen, Per Günther, Leila Becker

Arbeitsergebnisse Stand 15.05.2000

Feedback

Arbeitsergebnisse Stand: 04.06.2000

Arbeitsergebnisse Stand: 05. Juni 2000

Journal zur Sitzung vom 19.06.2000

Journal zum Arbeitsstand vom 27.06.2000

Journal zum Arbeitsstand vom 08.07.2000

Arbeitsbogen zur Plenumspräsentation am 10.07.2000


Stand : Montag, 15. Mai 2000

Schritt:

Wir erwogen verschiedene Schreibanlässe.

Überlegungen waren :

  • den Schülern über persönliche e-mail-Kontakte Schreibanlaß zu bieten

  • die Schüler Briefe an verschiedenste Adressaten schreiben zu lassen

  • sich mit dem Genre Zeitung/ Zeitschrift eingehender zu befassen

Schritt

Wir wählten letzteren Vorschlag aus und beschlossen, die Klassengemeinschaft für einen etwa zweiwöchigen (ggf. kürzeren/ längeren) Zeitraum im Rahmen eines Rollenspiels im Deutschunterricht in eine Redaktion zu verwandeln.

Entwicklung der Idee

Die Herangehensweise erfolgt auf solch spielerische Weise, um Motivation und Einfallsreichtum bei den Schülern zu fördern. Wir stellen uns vor, daß jeder Schüler sich für die Dauer der Unterrichtssequenz in die Rolle eines schreibenden Journalisten einfühlt und sich seinem Lieblingsinteresse in der Berichterstattung widmet. Beispielsweise könnte sich eine Crew von Sportreportern zusammenfinden, die von den Turnwettkämpfen, Bundesjugendspielen, etc. reportiert

Oder eine Gruppe, die für die "Politik"-Seite schreibt und den Direktor interviewt, sowie über Treffen der Schülermitverwaltung o. ä. berichtet. Anzeigen- Redakteure wären damit beschäftigt, ebenso Todesanzeigen wie Partner- Kontakte aufzusetzen, ein anderer schreibt vielleicht fiktive Horoskope oder Wetterberichte.

Wir gehen davon aus, daß die Unterrichtseinheit rund um die Zeitung jedem Schüler ein Interessenfeld bietet, in dem er schreibend aktiv werden kann, dabei seiner Neigung nachgeht und zugleich Formales und Inhaltliches über und mit den verschiedenen Textarten für sich und in der Gruppe oder durch Austausch mit anderen lernt.

Einführung in die Unterrichtseinheit

Als Anregungen liefernden Einstieg können wir uns die Betriebsbesichtigung einer Redaktion besonders gewinnbringend vorstellen.


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Feedback 17.05.2000

  • Wir wählten letzteren Vorschlag aus und beschlossen, die Klassengemeinschaft für einen etwa zweiwöchigen (ggf. kürzeren/ längeren) Zeitraum im Rahmen eines Rollenspiels im Deutschunterricht in eine Redaktion zu verwandeln.

Damit wäre eine Sachanalyse "Zeitung/Zeitungsredaktion" erforderlich, um darauf aufbauend, dann entspr. eine Reduktion für das Unterrichtsvorhaben ableiten zu können und Ziele aufstellen zu können.

Das Vorhaben birgt eine gelungene Integration der Lernbereiche Deutsch und Sachkunde! (Klasse 4)

  • Die Herangehensweise erfolgt auf solch spielerische Weise, um Motivation und Einfallsreichtum bei den Schülern zu fördern. Wir stellen uns vor, daß jeder Schüler sich für die Dauer der Unterrichtssequenz in die Rolle eines schreibenden Journalisten einfühlt und sich seinem Lieblingsinteresse in der

welche Merkmale, Qualifikationen, Aufgaben etc. weisen einen schreiben Journalisten aus? (Die Sachanalyse s. o. gibt hier inhaltliche Konkretionen, die didaktische Entscheidungen zur Folge haben werden...)

  • Berichterstattung widmet. Beispielsweise könnte sich eine Crew von Sportreportern zusammenfinden, die von den Turnwettkämpfen, Bundesjugendspielen, etc. reportiert

das ist ein motivierender Schreibanlass, welche textuellen Merkmale weist Sportberichterstattung aus? Welche Kriterien lassen sich an einen Bericht stellen? (Sachanalyse somit zu Textsorten und Schreibintentionen erforderlich)

  • Oder eine Gruppe, die für die "Politik"-Seite schreibt und den Direktor interviewt, sowie über Treffen der Schülermitverwaltung o. ä. berichtet. Anzeigen- Redakteure wären damit beschäftigt, ebenso Todesanzeigen wie Partner- Kontakte aufzusetzen, ein anderer schreibt vielleicht fiktive Horoskope oder Wetterberichte.

Sachklärung Bericht, Textsorte Todesanzeige, Wetterbericht, Horoskop muss vom Lehrer geleistet worden sein, um den Schülern entsprechende Lernangebote machen zu könne und Kriterien an die Texte zu haben bzw. den Sch mitteilen zu können, damit sie die Schreibaufgabe bewältigen/lösen können. Bei Todesanzeigen wäre zu prüfen, inwiefern diese Textsorte im Erfahrungshorizont der Kinder liegt.... Beim Wetterbericht wäre - neben der Textsorte - die inhaltliche Dimension (Wetter, Wetterbericht) zu klären (wollen Sie das wirklich?) - dazu wäre - neben entspr. Fachliteratur - der Rahmenplan Sachkunde (3. Schj.) heranzuziehen

  • Wir gehen davon aus, daß die Unterrichtseinheit rund um die Zeitung jedem Schüler ein Interessenfeld bietet, in dem er schreibend aktiv werden kann, dabei seiner Neigung nachgeht und zugleich Formales und Inhaltliches über und mit den verschiedenen Textarten für sich und in der Gruppe oder durch Austausch mit anderen lernt.

Prima: Was sollen die Sch genau in formaler und inhaltlicher Hinsicht lernen? Darüber geben die Sachanalyse (s. o.) und die daran gebundene Reduktion sowie die Entscheidungen mit Bezug auf didaktische Prinziipien des Texte verfassens Aufschluss.

  • Als Anregungen liefernden Einstieg können wir uns die Betriebsbesichtigung einer Redaktion besonders gewinnbringend vorstellen.

bestimmt - es wäre aber zu konkretisieren, worin der Gewinn liegen könnte (was besichtigen, unter welchen Fragestellungen, was auswählen, was auslassen - warum...)

Denken Sie daran, dass die Sch nicht vorhandene Kompetenzen anwenden und aus sich heraus erweitern sollen, sondern durch Ihr Lernarrangement etwas (dazu)lernen sollen, d.h. etwas neu, besser, anders, differenzierter verstehen, anwenden, denken, fühlen etc. können sollen, wenn sie diese Unterrichtssequenz absolvieren/absolviert haben

Lektüre-Tipp:

Rahmenplan Deutsch teilbereichsepzifische Lerninhalte + -ziele prüfen

Abraham u. a...., Planung einer Unterrichtseinheit noch einmal querlesen (Teil 3)

Payrhuber, S. 93ff


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Stand: 04.06.2000

Um uns in unseren Ideen selbst etwas einzuschränken haben wir am Montag erst einmal eine Bedingungsfeldanalyse und ein erstes grobes Lernziel formuliert.

Bedingungsfeldanalyse:

  • Klassenstufe: 5

  • Schüleranzahl: 24, 15 Mädchen, 9 Jungen

Der Lehrer unterrichtet in dieser Klasse Deutsch und Sachunterricht.

Die Lehreinheit soll ca. 8 Stunden umfassen.

Die Schüler sitzen an Tischgruppen von 4 —6 Schülern. Zweck: Gruppenarbeit wird erleichtert und ein angenehmeres Unterrichtsklima entsteht.

Lernziel (sehr grob):

Die Schüler können selbständig einen Bericht verfassen und die Stilmittel einer bestimmten Textsorte (Bericht, Anzeige) sicher erkennen und anwenden.

logische Reihenfolge?
wenn die Sch die Stilmittel kennen und anwenden können, dokumentieren sie dies, indem sie einen Bericht verfassen können (also müssen sie erst einmal die Kirterien kennen, um dann kriterienorientiert verfahren zu können …) Oder?

Anschließend mußten wir uns klar machen, wie überhaupt ein Bericht auszusehen hat.

genau - denn das steckt im Ziel, das sie formuliert haben…

Erstes Ergebnis: Ein Bericht soll

  • Sachlich und informativ sein.

was bedeutet das genau?

  • "trocken" geschrieben sein.

was bedeutet das genau? (ist trocken, langweilig, gestelzt formuliert? Denken Sie an die beiden Wochenmagazine, deren Berichte sind z. T. sehr lebendig…)

  • Möglichst kurz sein.

  • Einfache Sprache, kurze Sätze und prägnante Adjektive enthalten.

was ist "einfache" Sprache? Hier müssen Sie - sorry, ich weiß, aber das ist gerade der Kern - konkret werden!

Herangehensweise:

Der Lehrer sucht Bericht aus Zeitungen die von den Schülern auch gelesen werden, kopiert diese für alle und läßt die Berichte dann vorlesen.

Danach wird ein "falscher" Bericht, den der Lehrer verfaßt hat, vorgelesen.

warum? Ddas ist möglich, Sie sollten ihre didaktischen Entscheidungen aber begründen können!

Die Schüler sollen nun die Unterschiede zwischen diesen beiden "Berichten" herausfinden, um so die ersten Stilmittel eines Berichts zu ermitteln.

übrigens könnte man einen Bericht auch mit einem Liebesbrief kontrastieren, warum muss es ein "falscher" Bericht sein? Begründen!

Anschließend werden verschiedene Textsorten auf einem großen Tisch ausgelegt und die Schüler sollen die Berichte herausfinden.

trial and error? Oder sollen sie ihre Auswahl begründen?

Wir werden die Zeitungsarbeit auf Berichterstattungen und Anzeigen beschränken.

das ist sinnvoll!

Der Redaktionsbesuch soll unter einer bestimmten Fragestellung laufen, über die wir uns aber noch nicht verständigen konnten.

vielleicht "Wie schreiben Journalisten einen Bericht?" - aber Sie merken, die originale Begegnung muss in den Kontext des Vorhabens integriert werden! Damit sind Sie auf dem richtigen Weg (auch in der Beschränkung und Schwerpunktsetzung)

-

Botschaft: Sie können alles planen - Sie müssen es nur dezidiert begründen (können)! Und genau da wird deutlich, wie detailliert Ideen hinterfragt werden müssen ;)


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Stand : Montag, 05. Juni 2000

Kommentar zu den Fragen der Kommilitonen auf den Plakaten:

Einige Fragen der Kommilitonen haben wir bereits im Vorfeld selbst erörtert, so z. B. die Frage nach der Klassenstufe. Wir legten die Klassenstufe 5 fest. Ebenso die Frage nach den Merkmalen eines Berichtes, die wir uns selbst bereits stellten und die wir weiter verfolgen werden.

Folgenden aufgetauchten Fragen werden wir uns in der Zukunft eingehender widmen:

Um welches Thema/Themen soll es in den ausgewählten Berichten gehen?

Wir hatten uns bereits Gedanken darüber gemacht, jedoch noch nicht endgültig darüber entschieden. Diese Entscheidung setzt eine Sachanalyse voraus, an die wir uns als nächsten Schritt heranwagen möchten.

Inwiefern darf manipulativ berichtet werden und wo sind dabei die Grenzen zu ziehen?

Eine interessante Frage, die wir uns noch nicht gestellt haben. Wir möchten darauf in Zukunft noch einmal zurück kommen, ohne daß wir nun sofort darüber debattiert haben.

Welche Hilfestellungen (z.B. erst mündlich berichten)?

Auch hierüber werden wir noch zu sprechen haben.

In der anschließenden kurzen Besprechung im Seminar haben wir beschlossen den ursprünglich angedachten Redaktionsbesuch bei einer Zeitung als Einstieg fallenzulassen. Unser Hauptthema ist das Schreiben und nicht das Umfeld des Berufes Journalist. Wir sind der Meinung, dass die Zeit, die für einen solchen Besuch aufgewendet werden muss, durch den erwarteten Ertrag nicht gerechtfertigt wird.

Wir überlegten uns einen alternativen Einstieg in unsere Unterrichtseinheit:

Gegenüberstellung von einem Zeitungsbericht mit einer vom Lehrer geschriebenen (oder vorgelegten) Fabel oder Erzählung. Anhand dieser könnten die Schüler im Vergleich die Merkmale eines Berichtes selbst erarbeiten. Dabei ist zu überlegen, ob die Schüler die Merkmale von Fabeln oder Erzählungen bereits kennen müssen. Ebenso setzt dies eine Sachanalyse der vorgelegten Fabel/Erzählung im Speziellen und/oder von Fabeln/Erzählungen im Allgemeinen voraus.

Als nächster Schritt wäre eine Vorlage von vielen verschiedenen Textsorten möglich. Die Schüler sollen aus den vorgelegten Texten die Berichte heraussuchen.

Als nächsten Bearbeitungsschritt möchten wir uns einer genauen Sachanalyse widmen, als Voraussetzung der genaueren und detaillierteren Planung unserer Unterrichtseinheit.


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Journal zur Sitzung vom 19.06.2000

Grobplanung zum Verlauf der Unterrichtssequenz aufgestellt:

1./2. Stunde

  • Zunächst erarbeiten die Schüler selbständig anhand in die Klasse gereichter Berichte Charakteristika, die einen Bericht kennzeichnen.

  • In einem zweiten Schritt sollen die Schüler dann durch die Vorlage versch. Textformen, evtl. in Form einer Zeitung, aus der Fülle die Berichte heraussuchen. Dadurch soll überprüft werden, inwieweit sich den Sch. die Thematik erschlossen hat.

  • Anschließend sortieren die Schüler die gefundenen Berichte nach Themengruppen. Wir haben uns dabei auf die vier Kategorien Sportbericht, Personenbericht, Buchvorstellung und Ereignisbericht konzentriert. Diese sollen letztlich auch bei der eigenen Erstellung der Berichte (dem Endprodukt der Unterrichtssequenz) maßgebend sein.

  • In einem Unterrichtsgespräch sollen die zumeist abstrakten, das Weltgeschehen betreffenden Themen der Berichte, anhand derer die bisherige Erarbeitung erfolgte, nun auf Schulebene/Schülerebene transferiert werden. Dies gewährleistet Interesse und Motivation der Schüler.

  • Als ersten Anstoß für die Überlegungen innerhalb der sich in der folgenden Stunde findenden Gruppen, womit genau man sich nun beschäftigen möchte, werden zunächst durch Klassenkameraden Fragen allg. Interesses aufgeworfen. Der Lehrer trägt die Fragen dann als Grundlage und Entscheidungshilfe für die einzelnen Gruppen auf Folie zusammen.

Als HA sollte sich jeder Schüler überlegen, worüber er konkret berichten möchte und möglicherweise schon mit der Materialsammlung beginnen.

 

3. Stunde

  • Die Sch.finden sich in Interessengruppen zu jeweils 4 Schülern entspr. den vier Themenbereichen zusammen.

  • Innerhalb der Gruppen soll sich nun über die Aufgabenverteilung oder wenn aufgr. unterschiedl. Ideen nötig, über Partnerarbeit und Einzelarbeit Klarheit verschafft werden. Als Ergebnis der Stunde soll eine Liste mit allen notwendigen Arbeitsschritten, Materialien und über die einzuholenden Informationen, die der Bericht enthalten sollte, erstellt werden. Evtl schon vorhandenes Material soll ausgewertet werden.

Die folgenden (3-4) Stunden sollen der konkreten Arbeit an den Berichten gewidmet sein.

Als Grobziele der Unterrichtssequenz haben wir bisher

  • Kenntnis der Charakteristika eines Berichts,

  • Fähigkeit, einen Bericht von anderen Textformen sicher unterscheiden zu können und

  • das Selbsterstellen eines Berichts

festgehalten.

(Leila)

Steffi,

in "Praxis des Deutschunterrichts" findet sich, auch wenn im Inhaltsverzeichnis so angekündigt, keine Begriffsklärung zum "Bericht".

Aus ein paar anderen, für Schüler erstellten Lehrbüchern, habe ich folgende Punkte zum Thema "Bericht" gefunden:

  • Bericht beschreibt ein tatsächlich vorgefallenes Ereignis (Was-Wann-Wo-Wer-Warum?)

  • kennzeichnet sich durch Sachlichkeit und Genauigkeit aus

  • Verzicht auf gefühlsmäßige Darstellungen, persönliche Wertung und schmückendes Beiwerk

  • richtige zeitl. Reihenfolge des Ereignisses ist bei Berichterstattung zu beachten

  • Berichte im Präteritum oder Perfekt gehalten

  • Äußerungen von Personen i.a. in der indirekten Rede wiedergegeben

  • Meldung (Zeitungsmeldung, etc.) und Protokoll (Verlaufs- und Ergebnisprotokoll) - Formen des Berichts

Ich hoffe, das hilft Euch schon mal weiter.

Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende.

Leila

on 22.06.2000 21:47 Uhr, Christian Dürrhauer at cduerr@... wrote:

> Hallo,
> anbei der Bericht.
> Mit freundlichen Grüßen von Leila Becker

Grüße an Leila Becker retour -

Prima, ich schließe aus den CC-Vermerken und der Ergänzung zwischen Steffi und Leila: da kommt ja ein perfektes Online-Arbeiten und Online-Arbeitsergebnis in Gang. Das finde ich - unabhängig von der inhaltlichen Fundierung, die Sie leisten - hocherfreulich!

d.w.


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Journal zum Arbeitsstand vom 27.06.2000

Vorläufige Planung der Unterrichtseinheit

Stand: 27.06.2000

1. Lehrervoraussetzung

Der Lehrer unterrichtet in dieser Klasse in den Fächern Deutsch und Sachkunde und hat somit die Möglichkeit einer flexiblen Unterrichtsgestaltung. Er kann also auch Doppelstunden in einem Fach unterrichten.

2. Schülervoraussetzung

Es handelt sich um eine 5. Klasse mit 15 Mädchen und 9 Jungen.

3. Thema

Als Unterrichtsthema wählten wir den "Bericht" aus.

Bezug zum Rahmenplan müsste noch aufgezeigt werden

4. Grobziel

Die Schüler kennen die Charakteristika eines Berichtes und sind fähig, einen Bericht von anderen Textformen sicher zu unterscheiden.

Die Schüler können einen Bericht selbst erstellen.

5. Sachdarstellung

Charakteristika eines Berichtes:

  • Ein Bericht beschreibt ein tatsächlich vorgefallenes Ereignis mit Hilfe der "W-Fragen" (Wer, Wo, Was, Wann, Wie und Warum)

  • zeichnet sich durch Sachlichkeit und Genauigkeit aus

  • Verzicht auf gefühlsmäßige Darstellungen, persönliche Wertungen und schmückendes Beiwerk

  • die richtige zeitliche Reihenfolge der Ereignisse ist zu beachten

  • ein Bericht ist in Präteritum oder Perfekt gehalten

  • Äußerungen von Personen werden in indirekter Rede wiedergegeben

  • Formen des Berichtes sind: Meldung (Zeitungsmeldung / Nachricht etc.), Protokoll (Verlaufs- und Ergebnisprotokoll), Erlebnisbericht, Reportage, Unfallbericht etc.

Kindern in der 5. Klasse fällt es zum Teil nicht leicht, genau, sachlich und klar gegliedert zu informieren. Für sie ist es schwierig, Sachverhalte zu verknappen. Ihre Alltagskommunikation ist noch zu sehr vom ausmalenden, ausladenden und oft auch unstrukturierten Erzählen geprägt (Zitat aus einem Buch, dessen Titel wir noch nachliefern - sorry).

Gegenüberstellung Bericht - Erzählung
(auch als Tafelbild in der ersten Stunde gedacht - s.u.)

Bericht

Erzählung

objektive / neutrale Darstellung

Darstellung aus einer bestimmten Sichtweise

Genauigkeit

Anschaulichkeit und Lebendigkeit

Vollständigkeit

Spannung

Zweck: Information

Zweck: Anregung der Fantasie; Fesselung der Leser bzw. Zuhörer

Verben in Präteritum oder (bei Vorzeitigkeit) im Plusquamperfekt)

Tempus unterschiedlich

Eine didaktische Schleife zu den Tempora wäre u. U. zu bedenken - je nach Klassenausgangslage...

6. Gliederung der Unterrichtseinheit

1. Stunde (45 Minuten):

Gegenüberstellung eines Unfallberichtes mit einer Erzählung von einem Unfall.

mündlich - schriftlich? lesen - vorlesen? durch wen?

Die Schüler erarbeiten im Unterrichtsgespräch das in der Sachanalyse dargestellte Tafelbild (Gegenüberstellung der Merkmale)

Fragestellungen für das Gespräch? (Sie sollten sich nicht darauf verlassen, dass Ihnen das in der Unterrichtssituation schon einfallen wird...)

Ich würde mir wünschen - und hielte das aus didaktischen Gründen, nämlich um Ihres Lernertrags hier, für sinnvoll - dass Sie zu Ihren Planungsentscheidungen didaktisch-methodische Begründungen liefern. (Warum und wozu gehen Sie so und nicht anders vor?)

2. + 3. Stunde (90 Minuten):

"Was ist bei einem Bericht zu beachten?"

Die Schüler erarbeiten die "W-Fragen" und bringen sie in eine richtige zeitliche Reihenfolge. Zunächst wird ein Textes über einen Telefonanruf bei der Feuerwehr (Alarmmeldung) vorgelesen.

Warum ist das Ihrer Ansicht nach eine adäquate Situation aus dem Erfahrungshintergrund der Sch? Gäbe es andere Situationen? Ist diese Situation mit Blick auf die Sache (Bericht) und die Schüler/innen die optimalste? Warum?

In diesem Text ruft ein aufgeregter Junge

(warum ein Junge? Können Mädchen auch telefonieren?)

die Feuerwehr an und stellt die Lage unstrukturiert dar

Der Feuerwehrmann stellt im Laufe des Gespräches die "W-Fragen". Anschließend kann der Anruf in einem Rollenspiel nachgespielt werden. Hierbei ist die besondere Situation, die Aufregung des Jungen zu beachten.

In einer anschließenden Gruppenarbeit (4er Gruppen) sortieren die Schüler die Fragen und bringen diese mit den dazugehörigen Antworten in eine richtige Reihenfolge.

(Warum Gruppenarbeit? Warum arbeitsgleich? Warum dieselbe Situation? Warum keine Differenzierung? - meine W-Fragen sind Fragen, die der Antwort harren, nicht Fragen, die bedeuten, dass Ihre Entscheidungen zu revidieren wären...)

Das Ergebnis kann erneut vorgespielt werden (diesmal von anderen Schülern, damit auch diese vorspielen dürfen, da wir eine große Motivation zum Vorspielen vermuten).

Als Hausaufgabe haben wir uns folgende Übung und Vertiefung überlegt:

Der Unfallbericht aus der ersten Stunde soll als Vorlage für einen Anruf der Schüler bei der Polizei oder Feuerwehr dienen. Diesen Anruf mögen die Schüler doch bitte aufschreiben.

Warum? Möglich wäre auch ein alternativer Schreibanlass (Anruf bei Polizei, Schule, Mutter der Freundin, Bericht über Fußballspiel etc.)

4. Stunde:

Zu Beginn werden die Hausaufgaben vorgetragen und besprochen.

Unter welchen Kriterien? Wird dann Überarbeitung der Texte ermöglicht, um Schreibhinweise aufzugreifen, die bei Besprechung kamen?

Eine genauere Planung erfolgt in der nächsten Sitzung.


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Journal zum Arbeitsstand vom 08.07.2000

Planung der Unterrichtseinheit

1. Lehrervoraussetzung

Der Lehrer unterrichtet in dieser Klasse in den Fächern Deutsch und Sachkunde und hat somit die Möglichkeit einer flexiblen Unterrichtsgestaltung. Er kann also auch Doppelstunden in einem Fach unterrichten.

2. Schülervoraussetzungen

Es handelt sich um eine 5. Klasse mit 15 Mädchen und 15 Jungen.

3. Thema

Als Unterrichtsthema wählten wir den "Bericht" aus.

(Bezug zum Rahmenplan folgt)

4. Grobziel

 

Die Schüler kennen die Charakteristika eines Berichtes und sind fähig, einen Bericht von anderen Textformen sicher zu unterscheiden.

Die Schüler können einen Bericht selbst erstellen.

5. Sachdarstellung

Charakteristika eines Berichtes:

  • Ein Bericht beschreibt ein tatsächlich vorgefallenes Ereignis mit Hilfe der "W-Fragen" (Wer, Wo, Was, Wann, Wie und Warum)

  • zeichnet sich durch Sachlichkeit und Genauigkeit aus

  • Verzicht auf gefühlsmäßige Darstellungen, persönliche Wertungen und schmückendes Beiwerk

  • die richtige zeitliche Reihenfolge der Ereignisse ist zu beachten

  • ein Bericht ist in Präteritum oder Perfekt gehalten

  • Äußerungen von Personen werden in indirekter Rede wiedergegeben

  • Formen des Berichtes sind: Meldung (Zeitungsmeldung / Nachricht etc.), Protokoll (Verlaufs- und Ergebnisprotokoll), Erlebnisbericht, Reportage, Unfallbericht etc.

Kindern in der 5. Klasse fällt es zum Teil nicht leicht, genau, sachlich und klar gegliedert zu informieren. Für sie ist es schwierig, Sachverhalte zu verknappen. Ihre Alltagskommunikation ist noch zu sehr vom ausmalenden, ausladenden und oft auch unstrukturierten Erzählen geprägt (Quelle: Deutschbuch, Grundausgabe 6, Cornelsen, S.34).

Gegenüberstellung Bericht - Erzählung

(auch als Tafelbild in der ersten Stunde gedacht - s.u.)

 

Bericht

 

Erzählung

objektive / neutrale Darstellung

Darstellung aus einer bestimmten Sichtweise

Genauigkeit

Anschaulichkeit und Lebendigkeit

Vollständigkeit

Spannung

Zweck: Information

Zweck: Anregung der Fantasie; Fesselung der Leser bzw. Zuhörer

Verben in Präteritum oder (bei Vorzeitigkeit) im Plusquamperfekt)

Tempus unterschiedlich

6. Gliederung der Unterrichtseinheit

1. Stunde (45 Minuten):

Gegenüberstellung eines Unfallberichtes mit einer Erzählung von einem Unfall. Die Schüler erarbeiten im Unterrichtsgespräch das in der Sachanalyse dargestellte Tafelbild (Gegenüberstellung der Merkmale)

2. + 3. Stunde (90 Minuten):

"Was ist bei einem Bericht zu beachten?"

Die Schüler erarbeiten die "W-Fragen" und bringen sie in eine richtige zeitliche Reihenfolge. Zunächst wird ein Textes über einen Telefonanruf bei der Feuerwehr (Alarmmeldung) vorgelesen.

Wir meinen, daß es sich hierbei um eine adäquate Situation aus dem Erfahrungshintergrund der Schüler handelt, da Polizei und Feuerwehr in diesem Alter von großem Interesse sind (oftmals genannter Berufswunsch: Feuerwehrmann). Hinzu kommt, dass die Kinder neben dem Erlernen eines formal ordnungsgemäßen Berichts auch das richtige Verhalten in Notsituationen erlernen, was man thematisch eventuell sogar im Sachunterricht platzieren könnte. In einer solchen Situation ist es wichtig, wichtige Informationen in einer richtigen Reihenfolge zu vermitteln und überflüssige Informationen weitgehend zu vermeiden, was einem Bericht gleicht.

In diesem Text ruft ein aufgeregter Junge die Feuerwehr an und stellt die Lage unstrukturiert dar. Der Feuerwehrmann stellt im Laufe des Gespräches die "W-Fragen". Anschließend kann der Anruf in einem Rollenspiel nachgespielt werden. Hierbei ist die besondere Situation, die Aufregung des Jungen zu beachten.

In einer anschließenden Gruppenarbeit (4er Gruppen) sortieren die Schüler die Fragen und bringen diese mit den dazugehörigen Antworten in eine richtige Reihenfolge. Das Ergebnis kann erneut vorgespielt werden (diesmal von anderen Schülern, damit auch diese vorspielen dürfen, da wir eine große Motivation zum Vorspielen vermuten).

Als Hausaufgabe haben wir uns folgende Übung und Vertiefung überlegt:

Der Unfallbericht aus der ersten Stunde soll als Vorlage für einen Anruf der Schüler bei der Polizei oder Feuerwehr dienen. Diesen Anruf mögen die Schüler doch bitte aufschreiben.

4. Stunde:

Zu Beginn werden die Hausaufgaben vorgetragen und besprochen.

Kriterien für die Hausaufgaben sind die Struktur bzw. Reihenfolge der W-Fragen. Ausserdem sollte Überflüssiges vermieden werden.

Die Schüler bekommen zu Beginn der Stunde 5 Minuten Zeit, ihre eigenen Hausarbeiten mit dem Partner zu besprechen. Sie entscheiden, welche der beiden Hausaufgaben vorgetragen werden soll. Dieser Vortrag soll in verteilten Rollen erfolgen, wobei das erste Vorlesen dem Hörgenuss gelten soll. Die Mitschüler könnten sich spontan dazu äußern. Ein zweites Vorlesen erfolgt unter der Beachtung konkreter Arbeitsaufträge, wobei wir die Schüler in Tischgruppen einteilen. Die erste Tischgruppe soll sich die erste W-Frage merken. Die zweite Tischgruppe die zweite W-Frage und so weiter. Anschließend befragt der Lehrer die einzelnen Tischgruppen nach den von ihnen gemerkten W-Fragen und hält das Ergebnis an der Tafel tabellarisch fest. Das Tafelbild könnte so aussehen:

 

Justus / Anton

Heidi / Petra

Fritz / Lischen

1. W-Frage:

Wer?

   

2. W-Frage:

Was?

   

3. W-Frage:

Wo?

   

4. W-Frage:

Wann?

   

5. W-Frage:

Wie?

   

6. W-Frage:

Warum?

   

7. W-Frage:

welche Folgen?

   

Ziel ist es für die Kinder die richtige Reihenfolge an der Tafel stehen zu haben. Eventuell ergänzt man um eine vierte Spalte, in der die richtige Reihenfolge notiert wird.

Die Hausaufgabe sollte so geschrieben werden, dass mit jeder W-Frage eine neue Zeile begonnen wird. Schüler mit einer falschen Reihenfolge erhalten nun in 2 Minuten die Gelegenheit, mit Zahlen die richtige Reihenfolge an die W-Fragen ihrer Hausarbeit zu notieren.

Danach geben wir einen Arbeitsbogen aus.

(Text von Seite 45! Mit Buchstaben vorweg, die später das Lösungswort ergeben).

Folgende Arbeitsaufträge stehen auf dem Arbeitsbogen:

1. Sind alle W-Fragen klar beantwortet? Bitte kreuze an:

 

klar

unklar

gar nicht

Wer?

     

Was?

     

Wo?

     

Wann?

     

Wie?

     

Warum?

     

welche Folgen?

     

In einem anschließenden Gespräch fragt der Lehrer, wie den Schülern der Bericht gefällt. Diese Frage zielt auf die falsche Reihenfolge sowie Überflüssiges, was im Bericht vorkommt.

2. Arbeitsauftrag:

Die Reihenfolge der Sätze ist durcheinander geraten. Einige Sätze sind überflüssig und können weggelassen werden. Ordne die Sätze mit Deinem Partner und bringe sie in die richtige Reihenfolge!

3. Arbeitsauftrag:

Entwickle Fragen, die noch nicht gestellt sind bzw. die noch unklar sind.

Beispiel:

Was für ein Turnier war das überhaupt?

Wo fand das Turnier statt?

Wann fand das Turnier genau statt?

Wie war der Spielablauf? (Wer schoß die Tore?)

Warum liegt der Ball im Netz?

5. Stunde:

Diese Stunde möchten wir flexibel gestalten. Wir setzen einfach voraus, dass die Schüler mit den Zeitformen vertraut sind und ihnen die Earbeitung aus der ersten Stunde genügt. Sollten wir jedoch feststellen, dass es mit den Tempora Probleme gibt, würden wir diese Stunde für eine Übung nutzen. Überschrift dieser Stunde wäre der "Zeitzug".

(Deutschbuch S. 46; incl. der Arbeitsaufträge).

6. Stunde

In dieser Stunde kommen wir zur Vorbereitung des Berichtes, den die Schüler selbst zu schreiben haben, und zur Einteilung der Arbeitsgruppen.

Für die zu verfassenden Berichte haben wir folgende vier Oberthemen ausgewählt:

  • Sportbericht

  • Ereignisbericht

  • Buchvorstellung

  • Personenbericht / -vorstellung

Diese sollten in einem Sinnzusammenhang zur Schule stehen. So haben wir gedacht, dass ein Sportbericht über das Sportfest oder ein Schulspiel im Fußball / Handball etc. geschrieben werden kann. Ein Ereignisbericht über die große Pause. Ein Personenbericht über einen Referendar, Praktikanten oder den Direktor.

Wir beginnen mit einem "Themensalat".

Auf jeden Tisch der Tischgruppen wird eine Schüssel gestellt. In diese geben wir je drei Berichte aus den oben genannten Kategorien. Die Tischgruppen sollten nun versuchen, die Berichte thematisch zu ordnen und Überschriften für diese Berichte zu finden, d.h. sie sollen versuchen, auf die vier von uns gedachten Themenbereiche zu kommen. Im Plenum tragen wir die Themenvorschläge zusammen. Wenn wir es geschickt angestellt haben, dann stehen am Ende des Gespräches die vier genannten Themenbereiche an der Tafel.

Für die nun zu findenden Arbeitsgruppen setzen wir auf die freiwillige Zusammensetzung der Partner, denn es soll sich bei dem Berichteverfassen um eine Partnerarbeit handeln. Größere Gruppen halten wir für ungeeignet, da dann eine Schreibleistung jedes Schülers nicht mehr kontrolliert werden kann. In Partnerarbeit ist eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Bericht möglich. So haben wir am Ende der Stunde 15 Partnergruppen (vielleicht das bessere Wort als Arbeitsgruppen).

Das Thema können sich die Schüler aus den vorgegebenen Themenbereichen selbst aussuchen. Wenn jetzt jedoch ein Team einen darüber hinausgehenden Vorschlag unterbreitet und entsprechend begründet, kann auch ein anderes Thema gewählt werden.

Ein Problem sehen wir für den Fall, wenn von den 15 Gruppen 12 Teams einen Sportbericht erstellen wollen. Es könnte für den späteren Vortrag zu langweilig werden. Aber vielleicht ist das nur eine Sache der Erfahrung und des Ausprobierens.

7.-9. Stunde:

In diesen Stunden haben die Schüler Zeit für eine selbstständige Bearbeitung des Berichtes. Sie können diese Zeit auch für ein Interview mit der vorzustellenden Person nutzen.

Der Lehrer (natürlich auch die Lehrerin) hält sich hierbei weitgehend zurück und steht als Berater und für Hilfestellungen und / oder Anregungen zur Verfügung.

10.-12. Stunde: (eventuell weniger)

Hier erfolgt die Vorstellung und Präsentation der fertigen Berichte.

Da es wahrscheinlich sehr ermüdend und nicht motivierend ist, 15 Berichte hintereinander zu verlesen, haben wir uns eine andere Form der Präsentation erdacht:

Wir teilen die Kinder in 5 Gruppen à 3 Berichte ein, d.h. 6 Kinder bilden eine Gruppe. Diese stellen sich ihre Berichte gegenseitig vor und diskutieren über sie (z.B. ob auch die Struktur eingehalten worden ist, ob Überflüssiges vorkommt und ob der Bericht überhaupt gelungen ist). Schön wäre es, wenn nicht drei Sportberichtteams in einer Gruppe wären, sondern auch hier eine größere Themenvielfalt vorherrscht.

Wir halten es, aus oben genannten Gründen, nicht für nötig, dass alle Kinder alle Berichte hören. Nichtsdestotrotz möchten wir die fertigen Berichte auch einem breiterem Publikum präsentieren. Hierzu eignen sich Wandzeitungen, die in den Besprechergruppen zusammengestellt werden. Diese könnte man im Schulgebäude aushängen, so dass Lehrer und Schüler anderer Klassen diese beachten können. Ebenso ist hiermit sichergestellt, dass sich die Schüler die anderen, nicht gehörten Berichte durchlesen können.


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Arbeitsbogen zur Plenumspräsentation am 10.07.2000

Arbeitsbogen / OH-Folie

Auswahl der 6b siegte 3:2 über die 6c

In der 38. Minute erzielt Rüdiger Winkels das Siegtor.

Das Turnier fand wie jedes Jahr in der letzten Woche statt.

Wie immer wollte jede Mannschaft den Pokal gewinnen.

Anfangs lag die 6c eindeutig in Führung.

Petra Behrend und Susi Brüggen waren erfolgreich.

Die Mädchen der 6c hatten sich Sprüche ausgedacht und feuerten sie an.

Da fielen zwei Tore.

Aber die 6b war auch ganz gut.

Rüdiger Winkels machte mit dem letzten Tor alles klar.

1. Sind alle W-Fragen klar beantwortet? Bitte kreuze an:

 

klar

unklar

gar nicht

W...?

     

W...?

     

W...?

     

W...?

     

W...?

     

W...?

     

W...?

     

2. Arbeitsauftrag:

Die Reihenfolge der Sätze ist durcheinander geraten. Einige Sätze sind überflüssig und können weggelassen werden.

Ordne die Sätze mit Deinem Partner und bringe sie in die richtige Reihenfolge!

3. Arbeitsauftrag:

Entwickle Fragen, die noch nicht gestellt sind bzw. die noch unklar sind.


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©opyright bei den Verfassern, Berlin, Juli 2000

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06.04.2003


 

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