Literaturtipps

Hilfreiches und Lesenswertes

 

Easley, Shirley-Dale / Mitchell, Kay: Arbeiten mit Portfolios. Schüler fordern und fair beurteilen. Mühlheim a. d. R. 2004 (Verlag an der Ruhr).

Das Buch liefert überzeugende Argumenationshilfen sowie ein ausnehmend praxisbezogenes Instrumentarium, das ermutigt und befähigt, den Weg prozessbezogener Leistungsbeurteilung mit Portfolios zu gehen. Kriterienraster und Praxisbeispiele zeigen: Wenn die Bewertungskriterien auf das Lernen abgestimmt sind, kann Leistungsbeurteilung in einer veränderten Lernkultur Lernenden und Lehrenden Rückmeldung zum Lehr- und Lernprozess eröffnen. Wer neue Formen der Leistungsbewertung praktizieren will, erhält in diesem Buch nicht nur Begründungshilfen, sondern darüber hinaus auch ausnehmend alltagstaugliche Handlungshilfen.

Beutel, Silvia-Iris: Zeugnisse aus Kindersicht. Kommunikationskultur an der Schule und Professionalisierung der Leistungsbeurteilung. Weinheim und München 2005 (Juventa).

Beurteilungen geben Rückmeldungen zum Erreichten und Orientierungen über die Lernentwicklung, geben aber gleichfalls essentielle Anstöße zu weiterem Lernen. Sie brauchen Kriterienorientierung und erfordern einen dialogischen Austausch. Das Buch regt an, nicht nur Noten, sondern auch verbale Beurteilungen kritisch zu überdenken. Gleiches gilt für die Untersuchung zu Effekten von Noten, die der Grundschulverband in Auftrag gegeben hat:.

Brügelmann, Hans u. a.: Sind Noten nützlich? Ziffernzensuren und ihre Alternativen im empirischen Vergleich. Eine wissenschaftliche Expertise des Grundschulverbands, Frankfurt/M. 2006.

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Hund, Wolfgang: Der Elternabend. Mühlheim a. d. R. 2004 (Verlag an der Ruhr).

Tipps und Vorlagen für Einladungen, Warming-up, Kennen Lernen, themenbezogene Aktivierungen und sehr brauchbare Vorlagen, um mit Eltern ins Gespräch zu kommen. Ein wertvolles "Schatzkästlein" für die Vorbereitung und Durchführung von Elternabenden. Vor allem aber ein Ideenspeicher für alle Lehrerinnen und Lehrer, die eine produktive Zusammenarbeit mit Eltern anstreben.

 

Mittelstädt, Holger: Organisationshilfen für den Schulalltag. Mühlheim a. d. R. 2004 (Verlag an der Ruhr).

Routine entsteht mit den Jahren - wer sich nicht alle Routineaufgaben selbst erarbeiten mag, dem tut sich hier eine Fundgrube auf: Vorlagen für Klassenlisten, Elternbriefe, Planungshilfen für Klassenfahrten und Projekte, Feste und Feiern, Jahresplanung usw. usw. Sehr brauchbare Vorlagen, die den individuellen Bedürfnissen entsprechend problemlos angepasst werden können.

 

Reichle, Barbara: Hochbegabte Kinder. Erkennen, fördern, problematische Entwicklungen verhindern. Weinheim und Basel 2004 (Beltz).

Wie erkenne und wie fördere ich hochbegabte Kinder? Wie berate ich Eltern? Handlungshilfen zur Identifikation und Diagnostik finden sich in diesem Buch.

Differenzierte Darstellungen zur Förderung von Kindern, Beratung von Eltern und einen exzellentem Praxisleitfaden für relevante Handlungsfelder in der Schule finden Lehrende im folgenden Buch:

Rohrmann, Sabine / Rohrmann, Tim: Hochbegabte Kinder und Jugendliche. Diagnostik - Förderung - Beratung. München, Basel 2005 (reinhardt).

Furmann, Ben: Ich schaffs! Heidelberg 2005 (Carl Auer).

Strategien für gemeinsames Lernens und individuelle Förderung im Unterricht finden sich in diesem Buch. Das Konzept setzt am Können an und eröffnet in 15 Schritten Wege zur Erweiterung individueller Fähigkeiten.

Arnold, Rolf / Griese, Christiane (Hg.): Schulleitung und Schulentwicklung. Baltmannsweiler 2004.

Anregungen zur Reflexion und Selbstreflexion für alle an Schulentwicklungsprozessen Beteiligte. Beiträge von Arnold, Dubs, Schratz, Grunder u.a.

 

Christiani, Reinhold (Hg.): Schuleingangsphase: neu gestalten. Frankfurt/M. 2004.

Plädoyers, vor allem aber konkrete Hilfen zum jahrgangsübergreifenden Unterricht in der Schulanfangsphase: Schulanfang neu in den Blick nehmen, Organisation, diagnostisches Vorgehen, Fördern und Förderpläne, fachspezifische Konzepte, Elternarbeit.

 

Hubrig, Christa / Herrmann, Peter: Lösungen in der Schule, Systemisches Denken in Unterricht, Beratung und Schulentwicklung Heidelberg 2005 (Carl Auer).

Systemisches Denken als Handlungshilfe für Reformprozesse in Schulen: Finden von Lösungen durch Nutzbarmachen vorhandener Resourcen, Entwickeln von Beratungskompetenz, Verbesserung der Kommunikation im Kollegium, Umgang mit Problemen im Unterrichtsalltag - Hilfen zur Schuleentwicklung als Personal-, Organisations- und Unterrichtsentwicklung...

 

Arnhold, Grit: Kleine Klassen - große Klasse? Eine empirische Studie zur Bedeutung der Klassengröße für Schule und Unterricht. Bad Heibrunn 2005( Klinkhardt).

Eigentlich nicht wirklich neue Erkenntnisse, aber nun empirisch belegt: Es kommt auf die Lehr-Lern-Konzepte - somit auf die Unterrichtsqualität - an. Frontalunterricht ist in kleinen Klassen ebenso wenig lernfördernd wie in großen... Classroom-Management ist ein zentrales Element von Unterrichtsqualität... (dazu: Dagmar Wilde in Grundschule 2/2005)

 

 

Müller, Andreas: Lernen steckt an. Bern 2001.

Pointierte Aussagen zum Lehren und Lernen in in der Schule von heute - Impulse zum Aufbruch für Lehrende und Lernende.

Müller, Andreas: Lernen - und wie?! Gebrauchsanweisungen für den Lernerfolg. Memocards mit vielen Tipps, praktischen Anregungen und Erklärungen. Bern 2004.

Skills zur Veränderung der Lernkultur - Handlungshilfen zur Erweiterung des Methodenrepertoires für eigenaktives Lernen.

 

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Kucharz, Diemut / Wagener, Matthea: Jahrgangsübergreifendes Lernen. Eine empirische Studie zu Lernen, Leistung und Interaktion von Kindern in der Schuleingangsphase. Baltmannsweiler 2007 (Schneider).

Schulanfänger/innen brigen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit - das wissen wir. Die Schulforschung und Vergleichsstudien weisen uns darauf hin, dass in der Verschiedenheit der Kinder Chancen liegen, die genutzt werden wollen - das wissen wir. Der Lernbegriff des 21. Jahrhunderts stellt Kompetenzen in den Mittelpunkt, die es zu entfalten gilt - das wissen wir. An den Kompetenzen ansetzen, heißt es jedes Kind in seinen Kompetenzen zu fördern und in seinem Leistungsvermögen (heraus) zu fordern - das wissen wir. Individuelle Förderung erfordert seitens der Lehrenden didaktisch-methische Kompetenzen - die Handlungsimpulse und Unterrichtsbeispiele finden wir seit den 1980er Jahren in den Zeitschriften...
Jahrgangsübergreifendes Lernen - als Konsequenz des Akzeptierens von Verschiedenheit der Lernenden (unabhängig vom Lebensalter) - wird in seinen Effekten noch relativ skeptisch betrachtet. Kucharz/Wagener legen Ergebnisse einer Untersuchung an Berliner Grundschulen dar, die zeigen, dass jahrgangsübergreifendes Lernen - neben einer produktiven Lehr-Lern-Kultur, von der Lernenden ebenso wie Lehrende profitieren - auch den individuellen Lernertrag befördern kann.

 

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©opyright Dagmar Wilde, Berlin, April 2001

letzte Aktualisierung 01.11.2007

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