Flexible Schulanfangsphase -
Den Grundstein legen: Förderung aller Kinder durch individuelles, gemeinsames und altersgemischtes Lernen

Anschlussfähige Bildungsprozesse im Elementar- und Primarbereich erfordern eine Weiterentwicklung des Schulanfangs an der Scharnierstelle zwischen vorschulischer und schulischer Bildung. Es geht nicht mehr um Selektion, sondern um Förderung. Pädagogisches Ziel ist der erfolgreiche Start jedes Kindes in einer Grundschule, die auf die Heterogenität der Lern- und Leistungsvoraussetzungen der Kinder am Schulanfang reagiert.
In Berlin ist die flexible Schulanfangsphase seit dem Schuljahr 2005/06 Regelform. Untrennbar verbunden damit ist der Anspruch eines jeden Kindes auf individuelle Förderung.
Individuelle Förderung ist verbunden mit einem Abschied an das Denken in Jahrgangsklassen und einem Aufbruch hin zu einem lernstadsorientierten Denken bei der Auswahl von Lernangeboten und Strukturierung von Lehr-Lern-Situationen.

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Neugestaltung des Schulanfangs

Trotz vorschulischer Förderung von ca. 95 % aller Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung und trotz Zurückstellung "nicht schulreifer" Kinder vom Schulbesuch betrug der Unterschied im Entwicklungsalter der Kinder, die gemeinsam in einer ersten Klasse lernten, auch bislang ca. 3 - 4 Jahre. Lehrerinnen und Lehrer mussten also auch in der Vergangenheit alle schulpflichtigen Kinder entsprechend ihren unterschiedlichen Lernausgangslagen, Vorkenntnissen und Fähigkeiten individuell fördern und fordern.

Die flexible Schulanfangsphase umfasst die Jahrgangsstufen 1 und 2. Als pädagogische und organisatorische Einheit ist sie jahrgangsstufenübergreifend organisiert. Damit kann pädagogisch auf die ohnehin vorhandene Heterogenität der Lerngruppen in besonderem Maße reagiert werden. Je nach seiner Lernentwicklung kann ein Kind aus der Schulanfangsphase bereits nach einem Jahr in die Jahrgangsstufe 3 wechseln oder aber drei Jahre in der Schulanfangsphase verweilen. In der Regel werden Kinder die Schulanfangsphase in zwei Jahren durchlaufen.

Grundsätzlich wird somit die Forderung der KMK von 1997 erfüllt, die die Reduzierung bzw. Abschaffung der Zurückstellungen, die Flexibilisierung des Schuleintritts und die Individualisierung des Anfangsunterrichts empfohlen hat. Das Credo lautet: Nicht das Kind muss schulreif sein, sondern die Schule muss die Lernbedürfnisse jedes Kindes annehmen und fördern.

Wie in nahezu allen Bundesländern wurde der Übergang von der vorschulischen Erziehung zum Schuleintritt in Berlin neu strukturiert. An die Stelle der Vorklassen bzw. Eingangsstufen an Grundschulen und der 1. und 2. Klasse trat ab dem Schuljahr 2005/06 die flexible Schulanfangsphase. (Erst im Schuljahr 2008/09 muss sie allerdings dann an allen Grundschulen jahrgangsübergreifend organisiert sein.) Das Einschulungsalter wurde vorgezogen. Nunmehr sind alle Kinder schulpflichtig, die mit Beginn eines Schuljahres das sechste Lebensjahr vollendet haben oder bis zum 31. Dezember vollenden werden. Auf Antrag werden auch Kinder eingeschult, die das sechste Lebensjahr zwischen dem 1. Januar und dem 31. März des Folgejahres vollenden. Eine Überprüfng auf Schulfähigkeit und Zurückstellungen vom Schulbesuch sind nicht mehr vorgesehen. In besonderen Fällen besteht die Möglichkeit einer Befreiung von der Schulpflicht für ein Jahr unter Verlängerung der Frühförderung in der Kita. .

Im Zusammenhang damit ging die Zuständigkeit für die vorschulische Erziehung bis zum Schuleintritt im Alter von ca. 5 1/2 Jahren mit Beginn des Schuljhares 2005/06 ausschließlich auf den Jugendbereich über. Eine intensive Kooperation von Kita und Schule soll in Zukunft die kontinuierliche Frühförderung ab dem 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt gewährleisten. Maßnahmen zur Qualitätssicherung und -entwicklung in der Kita wurden flankierend erarbeitet. Die Weiterentwicklung der Kitas zu Bildungseinrichtungen ist durch das Berliner Bildungsprogramm für Kinder in Tageseinrichtungen konzeptionell untersetzt. Dabei geht es vorrangig auch um Sprachförderung, die möglichst frühzeitig einsetzen muss. Fördermaterial , dass eine individuelle, lernprozessbezogene Diagnose ermöglicht, liegt vor in Form des Sprachlerntagebuchs für die Kita sowie der "Materialien zum Sprachlernen in Kita und Grundschule", die vom LISUM Berlin entwickelt wurden.

Dem Verzicht auf Zurückstellungen und dem Vorrang der integrativen Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Regelschule liegt ein Verständnis von Schulfähigkeit zugrunde, das die Entwicklung von Schulfähigkeit als eine gemeinsame Förderaufgabe von Kita und Grundschule sieht. Hierfür wurden die bisher für die Förderung aller Kinder dieser Jahrgangsstufen zur Verfügung stehenden Ressourcen gebündelt in der Schulanfangsphase zur Verfügung gestellt. Die Chancen einer gezielten Förderung aller Kinder werden durch die Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Erzieherinnen (z. B. ehemaligen Vorklassenleiterinnen) sowie Sonderpädagoginnen intensiviert.

 

Eckpunkte im neuen Schulgesetz und in der Grundschulverordnung

Das Schulgesetz sieht seit 2005/06 keine Vorklassen oder Eingangsstufen an Grundschulen mehrvor. An ihre Stelle tritt die Schulanfangsphase. Gemäß § 20 (1) SchulG umfasst die Grundschule künftig die Schulanfangsphase (Jahrgangsstufen 1 und 2) und die Jahrgangsstufen 3 bis 6.

vorgezogener Schulanfang

Zum 1. August (Anmeldezeitraum November des Vorjahres) werden alle Kinder schulpflichtig, die im laufenden Kalenderjahr sechs Jahre alt werden. Daneben werden Kinder, die vom 1. Januar bis zum 31. März des auf den Schuljahresbeginn folgenden Jahres das sechste Lebensjahr vollenden werden, auf Antrag der Eltern in die Schule aufgenommen.

Einmalig wurden im Schuljahr 2005/06 ca. 13.000 Kinder ein halbes Jahr früher in die Schule aufgenommen. Es werden seitdem deutlich mehr Kinder frühzeitig in der Schulanfangsphase gefördert, als dies im Rahmen der Vorklassen - deren Besuch freiwillig war - in Kitas und Grundschulen bisher der Fall gewesen ist. Dadurch werden auch die Kinder erreicht, die bisher keine vorschulische Einrichtung besucht haben.

SchulG § 42, § 129 (6)

verpflichtende Sprachstandsfeststellung nach Schulanmeldung

Die Sprachstandsfeststellung erfolgt seit 2004 im letzten Quartal des Kalenderjahres vor Schuleintritt; entweder in der Kita oder - sofern ein Kind keine Kita besucht hat - in der Schule. Bei nicht hinreichender Sprachkompetenz erhalten Kita-Kinder eine gezielte Sprachförderung in ihrer Kita. Kinder, die keine Kita besuchen, nehmen im letzten halben Jahr vor Schulbeginn an verpflichtenden Sprachförderkursen an Schulen teil.

SchulG § 55 (2), § 131 (2), GsVO § 6

Änderung 2008: Seit das Gesetz zur vorschulischen Sprachförderung in Kraft getreten ist, wird der Sprachstand der Kinder, die keine Kita besuchen, bereits 1 Jahr vor Schuleintritt in einer Kita festgestellt. Wird Förderbedarf erkannt, werden die Kinder in einer Kita gefördert. Bei den Kita-Kindern finden sowohl die Erhebung als auch die Förderung in der bereits von ihnen besuchten Kita statt.

flexible Schulanfangsphase (Jahrgangsstufe 1 und 2)

Die Jahrgangsstufen 1 und 2 bilden - im Regelfall über zwei Schuljahre - eine pädagogische und organisatorische Einheit. Je nach Lernentwicklungsstand verbleiben die Kinder 1, 2 oder 3 Jahre in der Schulanfangsphase. Ein früheres oder späteres Aufrücken in Jahrgangsstufe 3 ist damit möglich. (Ein drittes Jahr in der Schulanfangsphase wird nicht auf die Schulpflicht angerechnet).

Da eine Überprüfung der Schulfähigkeit entfällt (es verbleibt natürlich bei einer ärztlichen Untersuchung vor der Aufnahme in die Schule), gibt es auch keine Zurückstellungen mehr. Ziel ist es, alle Kinder unabhängig von ihren individuellen Lernausgangslagen in der Schulanfangsphase individuell zu fördern.

SchulG § 20 (2, 3), § 131 (2), GsVO § 5

 

Organisatorische Rahmenbedingungen (Stand Schj. 2007/08)

  • In Schulen mit einem ndH-Anteil von über 40% soll die Schulanfangsphase im Regelfall mit einer Frequenz von 20 eingerichtet werden. Sie darf allerdings höchstens bei 23 liegen.
  • In Schulen mit einem geringeren ndH-Anteil soll die Frequenz im Regelfall 25 betragen, sie darf allerdings höchstens bei 28 liegen.
  • Können die Schulträger aus organisatorischen Gründen den Regelfall nicht einhalten, erhalten die Schulen die entsprechend den höheren Frequenzen zuzumessenden Lehrerstunden als Ausgleich.
  • Eine individuelle Förderung ist - abgesehen von binnendifferenzierenden Angeboten, die im Regelunterricht erfolgen - über zusätzliche Förderstunden gewährleistet. Bei einer Frequenz von 25 Schüler/innen in Regelklassen stehen zusätzlich noch ca. drei Förderstunden zur Verfügung.
  • Seit dem Schuljahr 2006/07 existieren gemäß § 4 Abs. 3 und §§ 36 bis 39 Schulgesetz keine Förderklassen mehr. Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt "Lernen" umfassen nur noch die Jahrgangsstufen 3 bis 10. Die Lehrerstunden, die bisher im Vergleich zur Stundenausstattung an Grundschulen zusätzlich für den Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 und 2 an den Schulen mit dem Förderschwerpunkt "Lernen" zur Verfügung gestanden haben, werden für die Unterstützung und Förderung der Schüler/innen in der flexiblen Schulanfangsphase eingesetzt. Rechnerisch stehen für jede Lerngruppe de Schulanfangsphase vier Wochenstunden Unterstützung durch Sonderpädagogen zur Verfügung.
  • Die bisherigen Stundenkontingente der Förderklassen für Schülerinnen und Schüler nicht deutscher Herkunftssprache in den Jahrgangsstufen 1 und 2 und die Zusatzausstattungen für sonderpädagogische Förderklassen wurden in vollem Umfang in die Ausstattung der Schulanfangsphase überführt.
    In Regelklassen erfolgt die Förderung im Rahmen der organisatorischen und personellen Möglichkeiten nach einem schuleigenen Förderkonzept. Die Förderung kann unterschiedlich organisiert werden, insbesondere durch zusätzlichen Teilungsgruppenunterricht, temporäre Lerngruppen mit definierten Zielen, niedrigere Frequenzen oder den zeitweisen Einsatz von zwei Lehrkräften in einer Klasse. Die Formen der Förderung können auch kombiniert werden.
  • Erzieherinnen, die im Rahmen der verlässlichen Habtagsgrundschule an offenen Ganztagsgrundschulen bzw. in den gebundenen Ganztagsgrundschulen tätig sind, können im Regelfall mit bis zu 10 Wochenstunden in Lerngruppen der Schulanfangsphase gemeinsam mit der Lehrerin/dem Lehrer eingesetzt sein.
  • Die Lehrerausstattung nach Stundentafel bemisst sich auf 20/21 Wochenstunden zuzüglich 2 Förderstunden pro Lerngruppe.

 

Zeitleiste

Schuljahr 2004/05

Einschulung nach früheren Regelungen

letztmalig Einrichtung von Vorklassen für Kinder mit Geburtsdatum 1.7.98 bis 30.09.99 sowie auf Antrag bis 1.1.2000

Schuljahr 2005/06

(35 Schulen führen jahrgangsgemischte Lerngruppen der Schulanfangsphase)

Aufnahme eines "Großjahrgangs" in die der Schulanfangsphase

vorgezogenes Einschulungsalter wird erstmals realisiert (Geburtsdatum 1.7.1998 - 31.12.1999 sowie auf Antrag bis 31.3.2000); dieser Jahrgang kann aus organisatorischen Gründen ohne Jahrgangsmischung die Schulanfangsphase durchlaufen; die gesetzlichen Regelungen (Verweildauer, individuelle Förderung, keine Zurückstellung, kein "Ausschulen", Leistungsbeurteilung sind ansonsten in Kraft)

sofern schulorganisatorisch möglich können bereits jahrgangsgemischte Lerngruppen (1/2) eingerichtet bzw. Schulanfänger in vorhandene JÜL-Klassen (1/2 oder 1/2/3) aufgenommen werden

Schuljahr 2006/07

(74 Schulen führen jahrgangsgemischte Lerngruppen der Schulanfangsphase)

Aufnahme der Kinder mit Geburtsjahrgang 2000 in die Schulanfangsphase

Schule A führt Jahrgangsmischung ein, indem sie diese Lerngruppen am Ende des Schuljahres teilt und mit den neuen Schulanfängerinen auffüllt

Schule B führt diese Lerngruppe der Schulanfangsphase jahrgangshomogen weiter

Kinder des Einschulungsjahrgangs 2005/06 können bereits nach einem Jahr in der Schulanfangsphase nun in Jahrgangsstufe 3 wechseln

Schuljahr 2007/08

(176 Schulen führen jahrgangsgemischte Lerngruppen der Schulanfangsphase)

Aufnahme der Kinder mit Geburtsjahrgang 2001 in die Schulanfangsphase, Bildung neuer Klassen mit Kindern des Jahrgangs 2000, Jahrgangsmischung ist an 46,3% der reinen Grundschulen realisiert

Vorbereitungszeitraum auf die Jahrgangsmischung um ein Schuljahr verlängert (Rundschreiben 67/2006 vom 6.12.2006 - Organisation der Schulanfangsphase)

zunehmend flächendeckende Jahrgangsmischung in der Schulanfangsphase, allerdings verschiedene Parallelmodelle an den Schulen möglich:

Schule A praktiziert Jahrgangsmischung und nimmt Schulanfänger in jahrgangsgemischte Klassen auf

Schule B führt erstmals Jahrgangsmischung ein, indem sie Schulanfänger in bestehende Lerngruppen der Schulanfangsphase eingliedert

Schule C führt jahrgangshomogene Klassen der Schulanfangsphase (Lerngruppen mit Sch. im ersten Jahr der Schulanfangsphase, Lerngruppen mit Schülern im zweiten Jahr der Schulanfangsphase). Die neu eingerichteten Klassen der Jahrgangsstufe 1 werden im kommenden Schuljahr geteilt und mit den Schulanfängern des Schuljahres 2008/09 zu jahrgangsübnergreifenden Klassen komponiert.

Schule D organisiert bereitet für das Schuljahr 2008/09 die Mischung von 3 Jahrgänge vor und setzt die Klassen aus Kindern der homogenen Lerngruppen der Schulanfangsphase und den nach Jahrgangsstufe 3 aufrückenden Kindern neu zusammen

einige Kinder des Einschulungsjahrgangs 2006/07 können bereits in Jahrgangsstufe 3 wechseln

einige Kinder des Einschulungsjahrgangs 2005/06 bleiben ein drittes Jahr in der Schulanfangsphase (ohne Stigma des "Sitzenbleibens" und Wechsel in eine fremde Lerngruppe in jahrgangsgemischten Klassen möglich, wo sie mit einem Teil ihrer bisherigen Mitschüler ein drittes Jahr lernen werden)

Schuljahr 2008/09

Aufnahme der Kinder mit Geburtsjahrgang 2002 in die Schulanfangsphase, Kinder des Jahrgangs 2001 befinden sich dann im zweiten Jahr, Kinder des Jahrgangs 2000 wechseln regulär aus der Schulanfangsphase in Klasse 3 über

weitere Schulen führen Jahrgangsmischung in der Schulanfangsphase ein

einige Kinder des Einschulungsjahrgangs 2007/08 können bereits in Jahrgangsstufe 3 wechseln; einige Kinder des Einschulungsjahrgangs 2006/07 können ein drittes Jahr in der Schulanfangsphase verbleiben; Kinder des Einschulungsjahrgangs 2005/06, die 3 Jahre in der Schulanfangsphase gelernt haben, wechseln nun in Jahrgangsstufe 3

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Status quo seit dem Schuljahr 2005/06

Alle Kinder, die seit dem Schuljahr 2005/06 eingeschult worden sind, sind in die flexible Schulanfangsphase eingetreten. Allerdings besteht für die Schulen die Möglichkeit, diese Gruppen ohne Jahrgangsmischung nach dem ersten Jahr der Schulanfangsphase im Schuljahr 2006/07 und - gemäß Koalitionsvertrag von 2006 - auch im Schuljahr 2007/08 weiterzuführen. Für alle Kinder gelten ansonsten bereits alle rechtlichen Regelungen der flexiblen Schulanfangsphase. Das bedeutet, dass das einzelne Kind die Schulanfangsphase in 1, 2 oder 3 Jahren durchlaufen kann. Ein Übergang in die Jahrgangsstufe 3 ist bereits nach dem ersten Jahr der Schulanfangsphase möglich; ein Verbleib in der Schulanfangsphase im dritten Jahr wird nicht auf die Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht von zehn Jahren angerechnet.

Rechtliche Regelungen zur Schulanfangsphase - Auszüge aus dem Schulgesetz und der Grundschulverordnung

 

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Gesamtschau: Entwicklng des jahrgangsübergreifenden Lernens in der Schulanfangsphase seit dem Schuljahr 2005/06

Bezirk

Anzahl der Schulen mit Jahrgangsmischung
(Schulj. 2005/06
)

Anzahl der Schulen mit Jahrgangsmischung
(Schulj. 2006/07
)

Anzahl der Schulen mit Jahrgangsmischung
(Schulj. 2007/08
)

Anzahl der Schulen mit Jahrgangsmischung
(Schulj. 2008/09
)

Mitte (01)

8

17

25

31

Friedrichshain-Kreuzberg (02)

6

6

18

18 G + 2 S

Pankow (03)

6

7

21

26 G + 1 S

Charlottenburg-Wilmersdorf (04)

2

5

7

18 G + 1 S + 1 T

Spandau (05)

1

6

12

19 G + 1 S

Steglitz-Zehlendorf (06)

3

4

10

19 + 1 S

Tempelhof-Schöneberg (07)

1

4

7 + 1 S

18 G + 1 S

Neukölln (08)

3

7 G + 1 T

14 G + 2 T

20 G + 2 T + 1 S

Treptow-Köpenick (09)

2

6

13

16 G

Marzahn-Hellersdorf (10)

1

3

11

21 + 2 S

Lichtenberg (11)

0

4

18 G + 2 S

18 G + 2 S

Reinickendorf (12)

2

4

13

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Welche Grundschulen in Berlin organisierten die flexible Schulanfangsphase im Schuljahr 2007/08 jahrgangsgemischt?

Die rechtlichen Regelungen der flexiblen Schulanfangsphase (vorgezogenes Einschulungsalter, Aufnahme aller Kinder ohne Schulfähigkeitsüberprüfung, flexible Verweildauer über 1, 2 oder 3 Jahre in der Schulanfangsphase bei Entfall des Aufrückens und individuelle Förderung zum Aufbau von Lernkompetenz in der Schulanfangsphase) sind seit dem Schuljahr 2005/06 in Kraft. Die Anforderungen und Inhalte der Rahmenlehrpläne für die Grundschule sind seitdem gleichfalls jeweils für Doppeljahrgangsstufen ausgewiesen.
Lediglich für die in der Schulanfangsphase als einer pädagogischen Einheit vorgesehene jahrgangsgemischte Organisationsform (Schüler/innen im ersten, zweiten und dritten Besuchsjahr der Schulanfangsphase gehören einer Lerngruppe an) ist den Schulen bei Bedarf eine längere Vorbereitungszeit eingeräumt worden.

Welche Grundschulen in Berlin organisieren die flexible Schulanfangsphase im Schuljahr 2008/09 jahrgangsgemischt?

Übersicht über das jahrgangsübergreifende Lernen in der Schulanfangsphase im Schuljahr 2009/10.

 

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Darstellungen zur flexiblen Schulanfangsphase

Flexible Schulanfangsphase - Drucksache 16/2024 vom 30.12.2008, Abgeordnetenhaus Berlin.

Flexible Schulanfangsphase - Den Grundstein legen PowerPoint Präsentation (Dagmar Wilde)
Präsentation anlässlich eines Vortrags in Schwerin am 18.11.2007.

Flexible Schulanfangsphase: Umgang mit Heterogenität als Impuls für Unterrichts- und Schulentwicklung - PowerPoint Präsentation (Dagmar Wilde)
Präsentation anlässlich einer Informationsveranstaltung. Achtung: Die Zeitschiene orientierte sich am Kenntnisstand im Oktober 2003!

Pädagogische Herausforderungen der Schulanfangsphase - Potenziale für die individuelle Förderung - PowerPoint Präsentation (Prof. Dr. Angelika Speck-Hamdan)
Präsentation anlässlich der Tagung SaphiR in Berlin am 9.3.200
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Die flexible Schulanfangsphase in Berlin - Fragen und Antworten...

Flexible Schulanfangsphase - Kerngedanken

Die flexible Schulanfangsphase in Berlin - Bisherige Erfahrungen

Die flexible Schulanfangsphase in Berlin - Wie gestaltet sie sich in der Praxis?

Schritte auf dem Weg zur Veränderung des Unterrichts in der flexiblen Schulanfangsphase - Impulse aus Berliner Grundschulen

Flexible Schulanfangsphase - Literatur und Quellen

Jahrgangsübergreifendes Lernen in der Flexiblen Schulanfangsphase - Broschüre der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung - August 2009

Schulbeginn 2010 - Broschüre der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Flexible Schulanfangsphase - Überblick

Flexible Schulanfangsphase - Begründungszusammenhang und Entwicklungsstand (Schriftliche Antwort auf eine nicht behandelte Mündliche Anfrage im Abgeordnetenhaus, März 2009)

Flexible Schulanafngsphase - Entwicklung des jahrgangsübergreifenden Lernens in Berlin (Kleine Anfrage ud Antwort, Mai 2009)

 

 

Fortbildungsangebote zum Lehren und Lernen in der Schulanfangsphase

Flexible Schulanfangsphase - Informationen auf dem Berliner Bildungsserver

Literatur zum Anfangsunterricht

Modellvorhaben Kollegiale Unterrichtshospitationen zur Qualitätsentwicklung der Schulanfangsphase (KUQuSaph)- Start: Schuljahr 2009/10

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Sprachförderung vor Schulbeginn

 

 

©opyright Dagmar Wilde, Berlin, April 2001

letzte Aktualisierung 15.11.2009

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