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Schj. 99/00 - 1. Halbjahr - WUV Kl. 5/6

Lesetagebuch von
Malte, Nigel und Sascha

Der Titel unseres Buches: 20.000 Meilen unter den Meeren (von Jules Verne)

4.10.99

Unsere Erwartungen: Wir erwarten ein spannendes und packendes Buch.
Der Anfang des Buches entspricht voll unseren Erwartungen.

Am Anfang entdeckten Seeleute ein 100 Meter langes Monster. Ein andermal liefen sie auf eine Insel auf, die es auf der Karte gar nicht gibt.

25.10.99

Die Regierung der Weltstaaten glaubt, dass es sich bei dem (Ungeheuer) um ein volltechnologisches U-Boot handelt. Aber das würde gar nicht gehen, weil so etwas zu bauen, ohne dass es auffällt, nicht machbar ist. Also muss es ein Tier sein, aber so schnell, groß und schwer kann es nicht sein. Weil es kein Dinosaurier sein kann, ein Wal wird nicht so groß und so schnell. Es gibt schließlich kein Tier, das diese Maße hat, was jemals gesehen wurde.

1.11.99

Am 5.3.1867 stieß die Moravian nachts mit dem Ungeheuer zusammen. Nur der starke Rumpf und die 400 PS retteten die Moravian. Das Ungeheuer nimmt jetzt Kurs auf England.
Die USA handelte als erste und beauftragte einen Kommandanten namens Farragut ein Schiff namens Abraham Lincoln mit allen Waffen bereitzuhalten, um es im Notfall auslaufen zu lassen.
Einen Monat später sichtete man das Ungeheuer im nördlichen Teil des Pazifiks. Sofort erhielt die Abraham Lincoln einen Befehl in den nächsten 24 Stunden auszulaufen.

3 Stunden vorher bekam ich (Pierre Aronnax) einen Brief mit der Bitte sie auf der Expidition zu begleiten. Eine halbe Stunde später legten wir ab. Dann fuhren wir in die dunkle See hinaus. Wir wussten nicht, was uns erwartete. Die Stimmung an Bord war sehr angestrengt. Kommandant Farragut schwor jedenfalls das Monster zu töten. Da sichtete Ned Land (der Harpunier der Abraham Lincoln) das Ungeheuer.

8.11.99

Als die Abraham Lincoln nur noch 30m von dem Monster entfernt war, fuhr sie ohne Geräusche auf eine Entfernung von 6m heran. Ned Land feuerte die große 1m breite Harpune genau in das Ding. Doch dann ertönte ein metallisches Geräusch. Plötzlich setzte sich das Ding in Bewegung. Es rammte die Abraham Lincoln mit einem kräftigem Stoß und ich fiel über Bord.

Dann bemerkte ich wie das Schiff ohne Steuerruder in Richtung Land fuhr. Auf einmal hörte ich, wie eine Stimme sagte: "Soll ich Monsieur unter die Schultern fassen?" Da bemerkte ich, dass Conciel, mein treuer Diener, hinter mir war. "Conciel, wurdest du auch über Bord geworfen?" "Nein, aber ich bin ihnen hinterher gesprungen, Monsieur."

So schwammen wir einige Stunden. Doch plötzlich spürten wir etwas Hartes unter unseren Füßen.

An das, was dann geschah, konnte ich mich nicht mehr erinnern. Als ich aufwachte erkannte ich, dass ich auf dem Ding war.
Da plötzlich hatte ich das Gefühl, dass sich das Ding bewegte, es tauchte ab.
Wir schrien und klopften gegen das Ding. Da hielt es an, und eine Luke wurde aufgemacht. Ein kleiner Mann guckte hinaus. Dann verschwand er wieder. Nach kurzer Zeit kamen zehn starke Männer heraus, packten uns und brachten uns in das Ding. Da bemerkte ich, dass es wirklich ein U-Boot war. Wir wurden in einen 6m breitem und einen 6m langen Raum gesperrt, man brachte uns etwas zu essen und zu trinken.

Danach bekamen wir Besuch von zwei Männern. Der eine war ziemlich klein und unauffällig und ich hätte ihn fast übersehen. Der andere war sehr auffällig, ich meine damit nicht, dass er auffällig gekleidet war, sondern er hatte so eine Ausstrahlung auf mich, denn er hatte so einen fesselnden Blick.

Wir versuchten mit ihnen Kontakt aufzunehmen, denn wir wussten ja nicht, welche Sprache sie sprachen. Zuerst versuchten wir es mit Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Norwegisch und Finnisch. Aber wir bekamen keine Antwort. Sie schauten uns aber nur an.

Später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um den Kapitän des U-Bootes handelte. Sein Name war Käpt‘n Nemo. Er machte uns klar, dass wir seine Gefangenen waren, wir durften uns wie der Rest der Mannschaft frei an Bord bewegen. Der Name des U - Bootes war "Nautilus".

Ich bemerkte, dass Käpt‘n Nemo ein großer Bewunderer meiner Bücher war. Er fragte mich, ob ich mit ihm zusammen arbeiten wolle. Ich willigte ein. Dann zeigte er mir seine Bibliothek. "Ich schätze, Sie haben hier wahrscheinlich 6 - 7 000 Bücher", fragte ich ihn. "Nein, ungefähr 12 000 Bücher, Manuskripte und Zeitschriften, die ich bei meinem letzten Besuch an Land mitgenommen habe,", antwortete der Käpt‘n.
Dann brachte er mich in eine Art Esszimmer, wo ein kleiner gedeckter Tisch in der Mitte des Raumes stand. Dann brachte uns der Koch ein großes Tablett mit einigen Speisen. "Sie können ruhig etwas probieren", sagte der Käpt‘n. Er klärte mich über die seltsam aussehenden Speisen auf. "Hier sehen sie Seetang, eingelegt in Meeresgurkenscheiben", sagte er. Außerdem gab es noch Delphinflossen usw.
"Wir nehmen unsere Nahrung ausschließlich aus dem Meer, es sind sehr gesunde Nahrungsmittel", erklärte mir Käpt‘n Nemo.

So vergingen einige Tage und ich bemerkte, dass der Käpt‘n und ich viele Gemeinsamkeiten hatten. Wir verstanden uns sehr gut. Selbstverständlich durfte ich auch die Bibliothek nutzen, um mein Wissen über die Tiefen des Meeres zu erweitern. An Bord gab es sogar einen Raucherraum, in dem man Zigarren rauchte, die aus einer nikotinhaltigen Alge zusammengerollt waren.
Der Käpt‘n besaß auch Waffen, Rüstungen und zahlreiche Statuen.

10.1.2000

Bis jetzt sind unsere Erwartungen erfüllt, es ist sehr spannend.

Was dachtet ihr am Anfang ist es wirklich ein Monster? Oder ist ein U-Boot?
Was dachtet ihr?
Wenn im U-Boot allein schon 20000 Bücher Platz finden und dann noch der Maschinenraum, Schlafplätze, Kombüse und andere Räume.

Danach gingen wir wieder heraus. Anschließend gingen wir in den Salon. In seiner Mitte stand ein elektrisch beleuchteter Springbrunnen aus einer der größten noch auf der Welt existierenden Muscheln. In Wandvitrinen lagen Perlen, die hatten die Größe eines Taubeneis.
Den Strom erzeugten sie durch Zinkplatten und selbst gewonnenes Kochsalz aus dem Meer. Sie mussten auch fischen, deshalb befand sich eine Art Fischerboot in der Flanke. Das U-Boot musste nicht auftauchen, denn das "Fischerboot" war wie ein U-Boot, aber ein Fischerboot, was auf dem Radar nicht sichtbar ist, denn es war ein Stealthboot.


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©opyright Dagmar Wilde, Berlin, Januar 2000

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06.04.2003


 

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