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Unterrichtsszenarien


Schj. 99/00 - 2. Halbjahr - WUV Kl. 5/6

Lesetagebuch von Sara

PIPPI LANGSTRUMPF

1.Kapitel

Das ist der Name von meinem Lieblingsbuch. Es heißt PIPPI LANGSTRUMPF. Das erste Kapitel heißt "PIPPI zieht in die Villa Kunterbunt" ein. Die Villa steht in einem alten verwahrlosten Garten und in dem wohnt PIPPI LANGSTRUMPF. Sie ist neun Jahre alt. Die FAMILIE nebenan hat zwei KINDER. Sie heißen THOMAS und ANNIKA. PIPPIS MUTTER ist schon gestorben als sie noch ein Baby war. Der Vater ist ein Seefahrer, er soll angeblich verschollen sein. PIPPI ist das stärkste Kind der Welt und sie hat ein Pferd, das heißt Herr ONKEL. Sie hat auch ein Äffchen, das heißt Herr NILSSON.

Jetzt höre ich mit diesem Buch auf, weil ich mehr davon erwartet hatte. Ich dachte beim zweitem Mal Lesen ist es noch interessant.


 

Von PAUL MAAR

EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE

SAMSTAG, der 5. MAI

Es war SAMSTAGMORGEN. HERR TASCHENBIER saß in seinem Zimmer. Er wartete auf etwas. Worauf er wartete? Das wusste er auch nicht genau. Warum er dann wartete? Das lässt sich schon eher erklären.

Allerdings muss man mit SONNTAG beginnen: HERR TASCHENBIER bekam Besuch. Das ärgerte FRAU ROTKOHL, die Wirtin des Hauses. Der Besuch kam am MONTAG. Er hieß Herr Mon. Es war ein alter Schulkamerad. Am DIENSTAG hatte HERR TASCHENBIER DIENST. Der Tag darauf war MITTWOCH und Mitte der Woche. Noch merkte HERR TASCHENBIER nichts. Erst am DONNERSTAG wurde er stutzig, als auf einmal ein heftiges Gewitter aufzog und es donnerte.

Tatsächlich, am FREITAG bekam er frei. Das kam daher, dass sein CHEF so große Angst vor Dieben hatte. Jeden Abend versteckte er den BÜROSCHLÜSSEL woanders. Am DONNERSTAG hatte er sich ein ganz besonderes VERSTECK ausgedacht. Er wickelte den SCHLÜSSEL in ein STOFFTUCH, steckte den SCHLÜSSEL, der im STOFFTUCH eingewickelt war, in den STIEFEL und stülpte dann einen HUT über den STIEFEL. Er stellte den STIEFEL in den SCHRANK und schloss ihn ab. Den SCHRANKSCHLÜSSEL legte er in eine ZIGARRENSCHACHTEL. Die ZIGARRENSCHACHTEL stellte er in die SCHREIBTISCHSCHUBLADE und schloss auch die ab. Dann versteckte er den SCHREIBTISCHSCHLÜSSEL. Er wusste zwar, wo der BÜROSCHLÜSSEL lag. Aber wo der SCHREIBTISCHSCHLÜSSEL war,fiel ihm nicht mehr ein. So konnte er die SCHUBLADE nicht mehr öffnen, um den SCHREIBTISCHSCHLÜSSEL herauszuholen, den er brauchte, um an den BÜROSCHLÜSSEL heranzukommen.

Was blieb ihm anderes übrig? Er musste HERRN TASCHENBIER einfach nach Hause schicken und nachdenken.

Jetzt sagte zu sich HERR TASCHENBIER, jetzt kann es kein Zufall mehr sein:

Am SONNTAG SONNE.

Am MONTAG HERR MOHN.

Am DIENSTAG DIENST.

Am MITTWOCH war MITTE der Woche.

Am DONNERSTAG DONNER und am FREITAG frei!

Es war SAMSTAG und HERR TASCHENBIER wartete was der TAG heute bringt.

HERR TASCHENBIER ging 'SPAZIEREN'. An der nächsten Straßenecke stand dichtgedrängt eine Menschengruppe. HERR TASCHENBIER ging neugierig darauf zu. Die Leute guckten auf etwas! Es war anscheinend nicht sehr groß, denn alle blickten nach unten. Er versuchte herauszufinden, was es das zu sehen gab. Aber er war zu klein um über die Leute zu gucken. Offenbar war es ein Tier, das aus dem Zoo ausgebrochen war. Ein Mann stellte fest, es musste eine AFFENART sein. "AFFENART? Mit dem RÜSSEL? Sieht doch eher wie ein FROSCH aus", rief ein anderer Mann dazwischen. "Ein FROSCH kann es unmöglich sein. Es hat doch FEUERROTE HAARE. Haben Sie denn schon mal einen FROSCH mit HAAREN gesehen? Noch dazu so groß?"

Für HERRN TASCHENBIER wurde es immer interessanter: ein Tier, das man sowohl für FROSCH und AFFEN halten konnte! "Sie sollten sich schämen, sich so über ein kleines Kind lustig zu machen! Sie als erwachsene MENSCHEN, pfui!", sagte eine mollige Frau empört und schaute strafend um sich.

"Ein kleines Kind? Sie sind wohl kurzsichtig", sagte der Mann, der das Wesen für einen AFFEN gehalten hatte. Aber die dicke Frau ließ sich nicht beirren. Sie beugte sich hinunter und sagte: "Wie heißt du denn, mein Kindchen?"


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©opyright Dagmar Wilde, Berlin, Juni 2000

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06.04.2003


 

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