"Fortbildungskonzept zur Entwicklung neuer Lernkulturen in der Grundschule unter Einbeziehung Neuer Medien im Klassenraum "
(ForMeL G)


Kurzübersicht zum Berliner SEMIK-Projekt
ForMeL G

Ein Vorhaben des Landes Berlin in Zusammenarbeit mit der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) in Bonn im Rahmen des BLK-Programms "Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse" (SEMIK).

Projektziele

  • Entwicklung eines Qualifizierungsprogramms für Multiplikatoren

  • Aufbau eines Fortbildungsnetzwerks für Grundschulen

  • Entwicklung und Erprobung von Fortbildungskonzepten, die geeignet sind neues Lernen mit Neuen Medien abzubilden

  • Entwicklung und Erprobung didaktischer Konzepte zur Einbeziehung Neuer Medien im Unterricht der Grundschule

  • Stärkung von Akzeptanz und Kompetenz in Bezug auf neue Medien in der Grundschule bei Schülern, Lehrern und Eltern

  • Entwicklung und Erprobung von Lernformen und Lernumgebungen, die lebenslanges Lernen, Lernbereitschaft, selbstgesteuertes Lernen, kooperative Arbeitsverfahren, Anknüpfen an Lernerinteressen, Veränderung der Lehrerrolle sowie problemorientiertes Lernen fördern und forcieren

  • Präsentation und Kommunikation der Projektergebnisse auf dem Berliner Bildungsserver


Teilnehmende Grundschulen

Die 23 Bezirke Berlins wurden in 6 Regionen eingeteilt. Jeder Region wurde je eine Fortbildungsschule zugeordnet. Diese 6 Schulen nehmen an dem Vorhaben teil. Eine Lehrkraft der Schule ist mit Multiplikatorenaufgaben betraut und fungiert als Ansprechpartner für Kollegium, Projektleitung und Region.

 


Wissenschaftliche Begleitung


Ludwig-Maximilians-Universität München,
Institut für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie,
Prof. Dr. Heinz Mandl

im Projekt ForMeL G

  • Beratung und Unterstützung - via Online-Medien und durch Projektbesuche vor Ort - bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Selbstevaluationsmaßnahmen im Projekt.

  • Abstimmung der Maßnahmen mit dem Selbstevaluationsverbund (Berlin - beide SEMIK-Projekte -, Saarland, Sachsen).

  • Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Selbstevaluation als Ergänzung zentraler Evaluationsinstrumente in Kooperation mit der Projektleitung; Bereitstellung der Instrumente für das Gesamtprogramm.

  • Rückmeldung der Selbstevaluationsergebnisse mit Interpretation der Daten und Anregung von Möglichkeiten zur Veränderung und Optimierung des Projektverlaufs.

im Gesamtvorhaben SEMIK

(Quelle: SEMIKreport 99/00, S. 16)

"Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist die theoretische Fundierung und Absicherung sowohl des Gesamtprogramms "Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse" (SEMIK) als auch der im Rahmen des Programms durchgeführten Einzelvorhaben.

Das Programm verfolgt die Konzeption, Entwicklung und Implementation sowie die Organisation von Medienprojekten an allen Schularten und in einer möglichst breiten Palette von Fächern.

Die wissenschaftliche Begleitung berät das FWU, den Lenkungsausschuss sowie die Durchführenden der Einzelvorhaben hinsichtlich der Korrektur, Ergänzung und Optimierung der Vorhaben.

Basis dieser Beratung sind die jeweiligen Konzepte, Zwischenberichte und Dokumentationen der Vorhaben. Zu dieser Beratung gehören insbesondere folgende Aufgaben:

  • darauf hinwirken, dass die Konzepte der Einzelvorhaben den Zielen des Gesamtprogramms entsprechen und dass die Vorhaben insgesamt den gesamten Programmrahmen abdecken;

  • Hinweise auf Verzahnungsmöglichkeiten zwischen den Einzelvorhaben zu geben, mit dem Ziel möglichster Effektivität - auch durch arbeitsteiliges Vorgehen - und daraus resultierend Synergie;

  • gemeinsam mit dem Programmträger Anforderungen an Zwischenberichte und Abschlussdokumentationen zu entwickeln und deren Umsetzung einzufordern;

  • die in Zwischenberichten und Abschlussdokumentationen dargestellten (Zwischen-)Ergebnisse der jeweiligen Vorhaben zu bewerten und bei Bedarf dem FWU sowie den Durchführenden der Einzelvorhaben Empfehlungen für die weitere Umsetzung bzw. endgültige Dokumentation zu geben;

  • die in den Einzelvorhaben vorgesehenen Aktivitäten regionaler wissenschaftlicher Begleitung zu koordinieren und hier wie bei der Durchführung der Vorhaben selbst eine breite Abdeckung des gesamten Fragen- und Beobachtungsspektrums anzustreben, um Synergieeffekte zu erzielen:

  • bei Bedarf das FWU und den Lenkungsausschuss bei der Beauftragung weiterer wissenschaftlicher Leistungen zu beraten und die Ergebnisse in den Gesamtrahmen der Dokumentation der wissenschaftlichen Begleitung zu integrieren."

 

Evaluationskonzept

Die im Programm SEMIK beteiligten Projekte aus Berlin kooperieren im Bereich der Evaluation mit den SEMIK — Vorhaben in Sachsen und dem Saarland. Gemeinsam mit der LMU-München werden Instrumente zur Selbstevaluation geplant und erprobt, welche für das Gesamtprogramm nutzbar gemacht werden sollen.

Evaluationsschwerpunkte des Projekts für die kommende Zeit sind

  • Neue Lernkultur

  • Medienkompetenz

  • Schulentwicklung

  • Akzeptanz & Motivation


Projektzyklus 1999 - 2003 (PDF-Datei)

Vorhaben und Ziele des Projekts

Dagmar Wilde: Das Berliner SEMIK-Projekt "ForMeL G" (Januar 2002) - PDF

 

Projektdurchführung

Berliner Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM)

Projektleitung

Dagmar Wilde

Poster ForMeL G- als PDF-Datei zum Download

 

Informationen zum BLK-Programm SEMIK
"Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse"

 

NetzWerkstatt - ForMeL G

 

Im Computer-Fortbildungsnetzwerk der Berliner Grundschulen mit Beginn des Schuljahres 2000/2001 neu hinzugekommenene Schulen:

Hauptmann-von-Köpenick-Grundschule (Köpenick) - Silke Heldt

Erika-Mann-Grundschule (Wedding) - Michael Noffz

Grundschule am Planetarium (Prenzlauer Berg) - Günter Urban

Ernst-Habermann-Grundschule (Wilmersdorf) - Thomas Claußner

Grundschule am Saturnring (Treptow) - Christiane Ziebell

Grundschule an der Weberwiese (Friedrichshain) - Steffen Werner

5. Grundschule Mitte (Mitte) - Eva-Maria Sonnick-Ritter (ADS-Schule), Bianka Flemig

Im Computer-Fortbildungsnetzwerk der Berliner Grundschulen mit Beginn des Schuljahres 2001/2002 neu hinzugekommenene Schulen

 

Grundschule am Schäfersee (Reinickendorf) - Martin Lütke

Rudolf-Wissell-Grundschule (Wedding) - Brigitte Schmidt, Isolde Wasmuth, Karin Jahn

Katharina-Heinroth-Grundschule - ehemals Paul-Eipper-/Michael-Grzimek-Grundschule - (Wilmersdorf) - Manfred Streich, Dagmar Wilde

Ikarus-Grundschule (Tempelhof) - Ralph Bruch

Gottfried-Röhl-Grundschule (Wedding) - Heinrich Drucks, Wilhelm Holthus

Kiepert-Grundschule (Tempelhof) - Christel Holtmann

 

 

 

Projektschritte und Projektstatus
FormeL G 2000 - 2003

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"Man muss auf Veränderungen drängen und gleichzeitig das individuelle Lernen in Ruhe reifen lassen; sich für eine Reise ins Ungewisse rüsten; Probleme als Quelle kreativer Lösungen sehen; eine Vision entwickeln, ohne sich davon blenden zu lassen; den Wert des Einzelnen und den Wert der Gruppe erkennen; die Kräfte der Zentralisierung und der Dezentralisierung verbinden; nach internem Zusammenhalt streben, aber nach außen orientiert bleiben; den fachkundigen Umgang mit dem individuellen Wandel als Weg zum systematischen Wandel begreifen" (Michael Fullan: Die Schule als lernendes Unternehmen. Stuttgart 1999, S. 77).

 

Ansprechpartnerin:
Projektleitung ForMeL G: Dagmar Wilde
Berliner Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM)

 

ForMeL G ist ein Projekt im Rahmen des BLK-Modellvorhabens SEMIK

Homepage

 

 

©opyright Dagmar Wilde, Berlin, April 2001

letzte Aktualisierung 08.08.2003

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